Papst trifft australische Regierungsvertreter in Sydney

Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag den offiziellen Teil seines Australien-Besuchs begonnen. Während eines Treffens mit Premierminister Kevin Rudd und Generalgouverneur Michael Jeffrey lobte der 81-Jährige die "mutige Entscheidung" der Regierung, "Ungerechtigkeiten" gegenüber den Aborigines anzuerkennen. Papst von 150.000 in Sydney empfangen
Der Papst zum Umweltschutz 

Dank der Entschuldigung vom 13. Februar dieses Jahres sei nun eine Versöhnung auf Basis des gegenseitigen Respekts möglich. Papst Benedikt XVI. will sich während seines Australienaufenthalts auch mit Aborigine-Vertretern treffen. Vor ihm hatte sich bereits Johannes Paul II. während einer Australienreise für die Ureinwohner eingesetzt.

Nach dem Treffen mit australischen Regierungsvertretern wollte der Papst in einem Boot in den Hafen von Sydney einfahren. Dort wird er mit Aborigines-Tänzen begrüßt, bevor er eine Rede vor zehntausenden jungen Gläubigen hält, die bereits seit Dienstag am Weltjugendtag in Sydney teilnehmen.

Papst Benedikt XVI. hatte sich nach seiner Ankunft in Australien am Sonntag zunächst außerhalb von Sydney von den Strapazen der Reise erholt. Während des Weltjugendtags will er auch das schwierige Thema Pädophilie in der katholischen Kirche ansprechen. Der Papst beendet das Treffen am Sonntag mit einer Abschlussmesse mit 500.000 Gläubigen auf der Pferderennbahn von Sydney.

Aus Sorge vor einer Grippeepidemie unter den Teilnehmern beim Weltjugendtag haben die Behörden mehr als 50 kranke Pilger unter Quarantäne gestellt. Das berichtete de australische Rundfunk am Donnerstag. Die jungen Leute hätten sich mit der Vorsichtsmaßnahme einverstanden erklärt, nachdem ihnen Ärzte die Ansteckungsgefahr bei der großen Menschenansammlung dargelegt hätten. Bei elf Pilgern sei definitiv ein Grippevirus nachgewiesen worden.

Die Pilger sind bei zahlreichen Veranstaltungen in Sydney dicht gedrängt, und die Behörden fürchten eine Ansteckung, die tausende treffen könnte. In Sydney ist zur Zeit Winter. Die Temperaturen von wenig über Null Grad in der Nacht haben viele Pilger überrascht. Kirchengemeinden hatten bereits dazu aufgerufen, zusätzliche Decken für diejenigen zu spenden, die auf kalten Turnhallenfußböden und in ungeheizten Schulen übernachten müssen.

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