Papst-Sturz: Für den Papst war kein OP frei

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Der Papst verließ am Freitagnachmittag das Umberto-Parini-Krankenhaus in Aosta, in dem er sich nach einem Sturz einer Handgelenkoperation unterziehen hatte müssen. Das rechte Handgelenk von Benedikt XVI. wurde nach einer Fraktur eingegipst.
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Papst Benedikt XVI. hat nach der Handgelenkoperation am Freitag eine ruhige Nacht in seinem Ferienhaus im Aostatal verbracht. Der Heilige Vater erhole sich nach dem Eingriff, verlautete aus vatikanischen Kreisen. Noch ist unklar, ob das Kirchenoberhaupt wie geplant am Sonntag das Dorf Romano Canavese, den Geburtsort des vatikanischen Staatssekretärs Kardinal Tarcisio Bertone, besuchen wird. Dort wollte der Papst ursprünglich eine Messe zelebrieren. “Ich kann über diesen Besuch nichts sagen”, betonte Vatikan-Sprecher, Pater Federico Lombardi.

“Der Papst wird die rechte Hand wieder perfekt verwenden können. Er wird wieder schreiben und Klavier spielen können”, sagte der Chirurg Amedeo Emmanuel Mancini, der den Papst operiert hatte. Benedikt XVI. ist als leidenschaftlicher Klavierspieler bekannt und arbeitet zudem gerade am zweiten Teil seines Buches “Jesus von Nazareth”. Er erhielt Genesungswünsche von den Vertretern der höchsten italienischen Institutionen.

Der Papst soll bis zum 29. Juli in der Bergregion Aostatal bleiben, wo er bereits zum dritten Mal seit Beginn seines Pontifikats den Urlaub verbringt. Pressesprecher Lombardi betonte, dass Benedikt versehentlich und nicht wegen eines Schwindelanfalls oder aus anderen Gründen am Donnerstagabend in seinem Ferienhaus stürzte. Er habe sich dadurch eine Fraktur zugezogen, die eine Operation notwendig machte. Laut Oe24 war der Operationssaal allerdings besetzt, sodass der Papst warten musste. Die Operation verlief anschließend gut, der Heilige Vater befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung.

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