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Papst sprach Opus-Dei-Gründer Escriva heilig

Papst Johannes Paul II. hat am Sonntag in Rom den Gründer der Priester- und Laienorganisation Opus Dei, Josemaria Escriva de Balaguer, heilig gesprochen.

Über 200.000 Menschen waren bei strahlender Sonne auf den Petersplatz gekommen, um die Heiligsprechung des 1975 gestorbenen spanischen Priesters zu erleben. Unter den Gläubigen waren mehrere Mitglieder der italienischen Regierungen sowie Minister aus Spanien.

Das Opus Dei (Werk Gottes) gilt als strikt konservative und autoritär geführte Organisation, die zu den einflussreichsten Gruppierungen in der katholischen Kirche zählt. Ihr gehören weltweit etwa 85.000 Mitglieder an, die meisten sind Spanier und Lateinamerikaner.

Kritiker werfen dem Opus Dei vor, es stelle sich jeder Modernisierung und Öffnung der Kirche entgegen. Sie monieren zudem die ungewöhnlich schnelle Heiligsprechung. „Er hat sich fügsam vom Heiligen Geist leiten lassen“, sagte der Papst zum Wirken des Priesters Escriva. Seine Lehre des streng christlichen Lebens in allen gesellschaftlichen Bereichen sei noch heute aktuell. Mit der Heiligsprechung kann Escriva von Gläubigen in der ganze Welt verehrt werden.

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