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Papst rief bei Mitternachtsmesse zu Frieden auf

Papst Johannes Paul II. hat bei der Mitternachtsmesse in Rom zum Ende des Blutvergießens in der Welt aufgerufen. Die Messe fand unter strengsten Sicherheitsmassnahmen statt.

 „Viel zu viel Blut rinnt noch über die Erde!“, sagte das Oberhaupt der Katholiken in seiner Weihnachtspredigt vor mehreren Tausend Gläubigen im Petersdom. „Zu viel Gewalt und zu viele Konflikte vereiteln das friedliche Miteinander der Völker!“, sagte der Papst.

Am Donnerstagmittag wird der 83-Jährige auf dem Peterplatz die Weihnachtsbotschaft verlesen und den Segen „Urbi et Orbi“ (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden.

Aus Furcht vor Terroranschlägen fand die Christmesse unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen statt. Besucher mussten vor dem Eintritt in den Petersdom mehrere Kontrollen passieren. Auch Sicherheitskräfte in Zivil waren unter den Gläubigen.

Der schwer kranke Kirchenführer, der auf einem rollenden Podest sitzend zum Altar geschoben wurde, machte einen gesundheitlich gefestigten Eindruck. Er verlas die gesamte Predigt selbst. Seine Stimme war dabei vergleichsweise fest. Als Folge der Parkinson Krankheit war seine Sprache aber erneut undeutlich. Noch vor einigen Wochen war der 83-Jährige derart schwach, dass er lediglich Teile seiner Reden selbst vortragen konnte.


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