Papst Franziskus und die kleine Sofia in den USA

Fünfjährige machte sich bei Pontifex für Einwanderer stark.
Fünfjährige machte sich bei Pontifex für Einwanderer stark. ©AP
Als Papst Franziskus in den Straßen von Washington in seinem Papamobil immer näher kommt, wittert die kleine Sofia Cruz ihre Chance. Ausgerüstet mit einem Brief klettert sie über die Absperrung und läuft auf den Papst zu. Auf halbem Weg wird sie vom Sicherheitspersonal gestoppt, doch Franziskus hat die Kleine gesehen, winkt sie zu sich, umarmt sie.

Dann übergibt das Mädchen dem Papst den Brief, in dem es ihn um Hilfe für illegal Eingewanderte in den USA bittet. Die Bilder von der kleinen Sofia, die es am Mittwoch bis zu Franziskus geschafft hat, gehen seither um die Welt. Die Fünfjährige wurde in den USA geboren, die Eltern stammen ursprünglich aus Mexiko. Dem britischen “Guardian” zufolge bat sie Franziskus darum, sich bei Präsident Barack Obama und beim Kongress dafür einzusetzen, dass ihre “Eltern legalisiert” werden. “Jeden Tag habe ich Angst, dass sie mir weggenommen werden”, zitiert die Zeitung die Kleine, die ihren Brief auswendig gelernt hatte. “Ich möchte Ihnen sagen, dass mein Herz traurig ist”, lautet ihre Botschaft.

Sofia bat in Brief um Hilfe für Einwanderer

Auch nach Angaben der Gemeinde des Mädchens in Los Angeles bat Sofia den Papst in ihrem Brief um Hilfe bei der Bewilligung einer legalen Aufenthaltserlaubnis für Einwanderer in den USA. Demnach reiste sie mit ihrem Vater und weiteren Gemeindemitgliedern nach Washington. Nach ihrer kleinen Privataudienz lief Sofia zu ihrem Vater zurück, der sie mit Tränen in den Augen empfing. (APA)

Fünfjährige rennt auf Papst zu

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Papst Franziskus und die kleine Sofia in den USA
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen