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Papst Benedikt XVI. führte Arbeitsgespräche

Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag eine Serie von Arbeitsgesprächen mit engen Mitarbeitern begonnen. Als ersten empfing er laut Kathpress seinen Vikar für die Diözese Rom, Kardinal Camillo Ruini.

Anschließend sprach er mit dem Generalvikar für die Vatikanstadt, Bischof Angelo Comastri, der zugleich Chef der vatikanischen Dombauhütte ist.

Es folgte das Präsidium des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM unter Leitung seines Präsidenten, Kardinal Francisco Javier Errazuriz Ossa. Errazuriz Ossa ist Erzbischof von Santiago de Chile.

Das vatikanische Presseamt teilte über den Inhalt der Unterredungen nichts mit: In den spanischsprachigen Medien wurden allerdings unter Berufung auf CELAM-Vizepräsident Bischof Carlos Aguiar Retes Details berichtet. Demnach sollen Umplanungen der für 2007 anberaumten 5. Vollversammlung des CELAM im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Benedikt XVI. und Kardinal Errazuriz Ossa gestanden sein. Die 5. Vollversammlung, die jenen in Rio de Janeiro (1955), Medellin (1968), Puebla (1979) und Santo Domingo (1992) nachfolgt, soll – zumindest dem bisherigen Konzept zufolge – in Rom über die Bühne gehen. Die Ortswahl war vor zwei Jahren im Blick auf den schlechten Gesundheitszustand Papst Johannes Pauls II. getroffen worden.

Wie es jetzt heißt, soll mit Benedikt XVI. die Möglichkeit einer Verlegung des Konferenzorts von Rom nach Lateinamerika erörtert worden sein. Falls es dazu kommt, wäre die Konferenz dann auch gleichzeitig Anlass für die erste Lateinamerikareise des neuen Papstes.

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