Papst-Attentäter Ali Agca sucht Asylland

Der Terrorist, Mörder und Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca soll am kommenden 18. Jänner im 52. Lebensjahr aus türkischer Haft entlassen werden. Er sucht nach wie vor ein Land, in dem er einen Asylantrag stellen kann, nachdem der Vatikan und Portugal abgelehnt haben, schreibt die türkische Zeitung "Hürriyet" am Montag.

Agca, der am 13. Mai 1981 auf den damaligen Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom geschossen hatte, wird auch nicht zur türkischen Armee eingezogen werden. Ein medizinisches Attest bescheinigt ihm eine “antisoziale Persönlichkeitsstörung”. Er hat sich auch noch nicht entschieden, in welcher türkischen Stadt er leben will, sollte ihn kein anderes Land aufnehmen.

Laut italienischen Presseberichten von Mai hatte Agca seine Absicht geäußert, zum Katholizismus überzutreten und sich taufen zu lassen. Er hätte gern die portugiesische Staatsbürgerschaft, sagte er. Im portugiesischen Fatima gebe es die Statue der Muttergottes, die für Johannes Paul II. viel zählte. Er hatte auch die polnische Staatsbürgerschaft beantragt, dies wurde jedoch abgelehnt.

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