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Pangl zur Zwölferliga-Forderung

Fußball-Bundesliga-Vorstand Pangl hat die Zwölferliga -Forderung des insolventen GAKs im Gespräch mit der APA scharf verurteilt. "Das ist eine Art Erpressung", betonte Pangl.

GAK-Masseverwalter Scherbaum und GAK-Anwalt Rebernig hatten angekündigt, dass nur mit der Aufstockung der Liga eine Prozessflut vermieden und ein pünktlicher Saisonstart vor der Heim-EM 2008 gewährleistet werden könne.

„Der GAK geht im Moment einen Weg, der eigentlich nicht zulässig ist, nur weil sich der Masseverwalter nicht an die Satzungen und Bestimmungen der Bundesliga gebunden fühlt”, erklärte Pangl. „Dabei hat der GAK, so wie die anderen Vereine auch, den Instanzenweg mitbeschlossen. Deshalb sind die zuletzt von den Bundesligen-Senaten beschlossenen Entscheidungen vom GAK zu akzeptieren.”

Das Verhalten von Sturm Graz bezeichnete der Bundesliga-Vorstand dagegen als geradezu vorbildlich: „Trotz des großen Drucks, der derzeit auf ihm lastet, hält sich Sturm-Präsident Rinner an die Bestimmungen und Satzungen der Bundesliga.”

Vor allem müsse man auf die Signalwirkung achten, wenn der GAK- Forderung nach einer Aufstockung der Bundesliga auf zwölf Vereine nachgegeben werde. Damit würde jedem Verein, der Meister wird und Schulden in zweistelliger Millionenhöhe anhäuft, signalisiert, dass er trotzdem nicht den sportlichen Abstieg zu befürchten habe, weil ja die Liga immer weiter aufgestockt werden könne.

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