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Pandemie könnte 550 Mrd. Dollar kosten

Eine Vogelgrippe-Pandemie beim Menschen könnte die Industriestaaten einer Studie zufolge 550 Milliarden Dollar (461 Mio. Euro) kosten. Das wurde bei der WHO-Konferenz in Genf diskutiert.

Offen ist nach Angaben der Weltbank, welcher ökonomischer Schaden Schwellen- und Entwicklungsländern droht. Da eine Grippe-Pandemie sich schnell über die gesamte Welt ausbreiten würde, müsse es als es ein „echtes globales öffentliches Gut“ betrachtet werden, die Vogelgrippe zu stoppen oder unter Kontrolle zu bringen, hieß es in der am Montag veröffentlichten Studie.

Die Weltbank sollte den Bericht während einer dreitägigen Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf vorstellen. Von Montag an diskutieren hier Experten Abwehrpläne gegen eine mögliche, von der Vogelgrippe ausgelöste Pandemie.

Bis zu 200 Mrd. Dollar für USA befürchtet

Den Berechnungen zufolge ist bei Ausbruch einer Vogelgrippe-Pandemie allein für die USA ein wirtschaftlicher Schaden von 100 bis 200 Milliarden Dollar zu veranschlagen. Dieser sei auf der Basis der Annahme errechnet, dass in der größten Volkswirtschaft der Welt 100.000 bis 200.000 Menschen der Infektion erliegen. Die Experten gingen für das 280-Millionen-Einwohner-Land zudem von 700.000 oder mehr stationären sowie bis zu 40 Millionen ambulanten Behandlungen aus. Darüber hinaus sei mit 50 Millionen weiteren Erkrankungen zu rechnen. Die Studie schließt von dem für die USA errechneten Umfang auf den Schaden, der in anderen Industriestaaten zu erwarten sei.

Im Fall der Schwellen- und Entwicklungsländer sei ein solches rechnerisches Vorgehen nicht möglich, weil die Gesundheitssysteme dieser Staaten weniger entwickelt seien und die Sterblichkeitsrate deutlich höher zu liegen drohe, hieß es in der Studie weiter. Für die USA und die Industriestaaten gingen die Experten von einer Rate von weniger als 0.1 Prozent aus.

Bei den Beratungen in Genf soll unter anderem über einen Treuhand-Fonds beraten werden, der eine Milliarde Dollar umfassen und vorbereitende Maßnahmen gegen eine Pandemie unterstützen soll. In Asien grassiert die Vogelgrippe seit 2003. Unter den verschiedenen Virenarten ist für den Menschen der Strang H5N1 lebensgefährlich, der zuletzt auch in Osteuropa entdeckt wurde. Die Experten befürchten, dass sich dieser Virus verändert und dann anders als bisher so leicht wie ein Grippe-Virus von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. In diesem Fall rechnen sie mit einer Pandemie und weltweit Millionen Toten.

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