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Palästinenser: Hamas erschoss Mussa Arafat

Die palästinensische Regierung macht die radikale Hamas-Bewegung für die Ermordung des Ex-Sicherheitschefs im Gaza-Streifen Mussa Arafat am vergangenen Mittwoch verantwortlich.

Mitglieder der „Brigaden Ezzedin el-Kassam“, des bewaffneten Arms der Hamas, seien nachweislich an dem Mordanschlag auf den Neffen des verstorbenen Präsidenten Yasser Arafat beteiligt gewesen, verlautete am Samstag aus palästinensischen Führungskreisen in Gaza. Es handle sich dabei um einen „politischen Mord“.

Nach einem Feuergefecht mit Leibwächtern in unmittelbarer Nähe des Hauptquartiers der palästinensischen Sicherheitskräfte in Gaza waren am Mittwochmorgen Dutzende von Bewaffneten in das Haus des 65-jährigen Mussa Arafat eingedrungen; sie zerrten ihn auf die Straße und erschossen ihn aus nächster Nähe. Sein Sohn Manhal wurde entführt und am Donnerstag freigelassen. Zu der Tat hatten sich die „Volkswiderstandskomitees“ bekannt, die Mussa Arafat als „Kollaborateur“ bezeichneten.

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