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Palästinenser gesteht Bombenanschlag

Ein Palästinenser aus Ost-Jerusalem hat gestanden, am frühen Samstagmorgen eine Autobombe in einem belebten Viertel von West-Jerusalem gezündet zu haben.

Wie der israelische Rundfunk am Morgen meldete, ging die Bombe vorzeitig hoch, als der Attentäter einen mit dem Sprengsatz verbundenen Gasbehälter öffnete. Bei der Explosion im so genannten Russischen Viertel Jerusalems wurde nur der mutmaßliche Attentäter verletzt. Der Palästinenser hatte bis vor kurzem in einem israelischen Lokal in der Nähe des Tatorts gearbeitet.

Vier Stunden vor der Bombenexplosion hatte ein palästinensischer Extremist bei einem bewaffneten Überfall auf die jüdische Siedlung Otliel südlich von Hebron (Westjordanland) vier Israelis getötet und vier weitere verletzt. Der Mann war offenbar mit Hilfe eines anderen Palästinensers unbemerkt in die Siedlung eingedrungen und anschließend in den Speisesaal gestürmt, wo die Siedler zum traditionellen Sabbat-Abendessen versammelt waren. Er feuerte wahllos auf die Anwesenden und warf Handgranaten. Wenige Minuten später wurde er von Soldaten erschossen. Der zweite Palästinenser wurde in einem benachbarten arabischen Ort getötet. Später kam es in Hebron zu gewalttätigen Protesten radikaler Siedler.

Nach israelischen Angaben erhalten die Geheimdienste nach wie vor zahlreiche Hinweise auf geplante palästinensische Anschläge. Allein in den vergangenen Wochen habe es 21 Versuche gegeben, in jüdische Siedlungen in den besetzten Gebieten einzudringen, hieß es.

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