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Palästina: 250 Fatah-Mitglieder erklären Austritt

Mehr als 250 Mitglieder der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) haben am Dienstag ihren Austritt aus der Bewegung erklärt. Es gibt Kritik an der fehlenden demokratischen Struktur.

259 Mitglieder aus der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens kritisierten in einem öffentlichen Brief die fehlende demokratische Kultur in der Fatah. Einige Mitglieder verfolgten innerhalb der Bewegung lediglich ihre persönlichen Interessen und sähen in ihr eine Möglichkeit zur Bereicherung sowie zur Arbeitsplatzbeschaffung, hieß es in dem Brief.

Die Fatah durchlebt seit mehreren Jahren eine Krise. Sie wurde 1965 von Yasser Arafat als nationale Befreiungsbewegung gegründet. Seit 1994 ist sie die stärkste Kraft innerhalb der palästinensischen Autonomiebehörde, hat sich aber immer noch nicht in eine wirkliche politische Partei gewandelt. Viele Palästinenser machen sie für die Korruption und die Unsicherheit in den Palästinensergebieten verantwortlich.

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