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Palästinenser nach Auto-Attacke auf Israelis erschossen

Im Westjordanland ist ein Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften erschossen worden, nachdem er sein Auto an einem Kontrollpunkt in eine Gruppe von Israelis gesteuert und dabei drei israelische Soldaten verletzt hatte. Nach Angaben der israelischen Armee ereignete sich der Vorfall am Dienstag nordwestlich von Ramallah.


Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte mit, der Angriff des 36-jährigen Palästinensers aus dem Flüchtlingslager Kalandia sei an einem Kontrollpunkt erfolgt. Die drei verletzten Soldaten wurden ins Krankenhaus gebracht. Während die Armee über ihren Zustand nichts weiter mitteilte, sprach der Rettungsdienst Magen David Adom von einem Schwerverletzten.

Nach einer Messerattacke wurde im österreichischen Hospiz in Jerusalem ein etwa 60-jähriger ultra-orthodoxer Jude versorgt. Der Mann wurde nahe des historischen Löwentores in der Altstadt von Jerusalem angegriffen, konnte sich aber schwer verletzt bis zum Hospiz schleppen, berichteten lokale Medien sowie die “Kronen Zeitung” (Mittwoch-Ausgabe). Den Angaben nach wurde das Opfer versorgt, bis Rettungskräfte eintrafen. Der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Palästinenser, wurde Stunden später verhaftet, hieß es.

Das österreichische Hospiz wurde auf Betreiben von Kaiser Franz-Joseph im Jahr 1863 als Pilgerherberge der katholischen Kirche gegründet. Es liegt in der historischen Altstadt Jerusalems und dient als Unterkunft für Besucher der umliegenden heiligen Stätten.

Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Gewaltwelle erschüttert, bei der bisher 204 Palästinenser, 28 Israelis und vier Ausländer getötet wurden. Bei der Mehrzahl der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Attentäter.

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