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ÖSV-Springer-Quartett steht

Keine Überraschungen hat am Freitag das Training der Skispringer in Pragelato gebracht. Wegen Erkältungen müssen die Biathleten Wolfgang Rottmann und Christoph Sumann auf Einsätze verzichten.

Die ÖSV-Springerequipe setzt sich wie erwartet aus Thomas Morgenstern, Andreas Kofler, Andreas Widhölzl und Martin Koch zusammen, dieses Quartett vertritt Rot-weiß-rot am Sonntag (18:00 Uhr) von der Normalschanze. Im für die Entscheidung einzigen Training konnten sich die Ersatzleute Martin Höllwarth und Wolfgang Loitzl nicht überzeugend in Szene setzen, daher bleibt die ursprünglich vorgesehene Mannschaft gleich. Jene vier Leute hatten auch im Weltcup die besseren Ergebnisse erzielt, Widhölzl wurde zudem Vize-Weltmeister im Skifliegen, Koch landete in der WM-Einzelwertung an 4. Stelle. Für Höllwarth und Loitzl wird es nun schwer werden, in den restlichen Bewerben doch noch ins Team zu kommen.

Mesotitsch, Pinter, Gredler, Perner starten im 20-km-Bewerb
Erkältungen von Wolfgang Rottmann und Christoph Sumann haben eine Umstellung im ÖOC–Aufgebot für den olympischen 20-km-Bewerb der Biathleten am Samstag (13:00) in San Sicario nötig gemacht. Das Duo verzichtet auf ein Antreten und bereitet sich auf den Sprint am Dienstag vor. Somit werden neben den Fixstartern Daniel Mesotitsch und Fritz Pinter auch Ludwig Gredler (bei seinen fünften Spielen) und Wolfgang Perner, der Olympia-Dritte von 2002 im Sprint, zum Einsatz kommen.

Trainer Hoch traut Tauber, Botwinow Olympia-Überraschung zu
Österreichs Skilangläufer setzen auch bei den Olympischen Spielen auf genau dosierte Einsätze der Athleten. “Wir sind ein kleiner Haufen, müssen uns gezielt vorbereiten und ich hoffe, dass wir mit einem Quäntchen Glück vorne dabei sind”, erklärte ÖSV-Sportdirektor Markus Gandler. Im ersten der insgesamt sechs Rennen auf den schwierigen Loipen in Pragelato ist der ÖSV durch ein Duo vertreten. Cheftrainer Emil Hoch traut Martin Tauber und Michail Botwinow eine Überraschung zu. “Die Doppelverfolgung ist mein Lieblingsbewerb”, sagte Tauber, der im Dezember in Oberstdorf über die 15 km klassisch und 15 km Skating (mit Ski- und Stockwechsel) Weltcup-Vierter wurde.

Bieler im Abschlusstraining stark
Der zuletzt wegen Rückenproblemen gehandicapte Kombinierer Christoph Bieler war am Freitag im Abschlusstraining in Pragelato für den ersten der drei olympischen Bewerbe im 3. Versuch mit 104 Metern wieder der Beste des Feldes. ÖSV-Cheftrainer Günther Chromecek hat wie geplant Felix Gottwald, Mario Stecher, Bieler und Michael Gruber für den Einzelbewerb am Samstag genannt. Sehr stark zeigten sich aber auch die Finnen, vor allem Topfavorit Hannu Manninen. Gottwald ließ nach 91,5 und 95 m den dritten Versuch aus und begab sich bereits früher zum Langlauf-Training auf die Loipe.

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