Osterreiseverkehr: Wo es jetzt gerade staut

Heute staut es an vielen Punkten.
Heute staut es an vielen Punkten. ©Stiplovsek
Da Deutsche und Schweizer am Karfreitag frei haben, staute es schon am Vormittag an den neuralgischen Punkten in Vorarlberg.
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Höheres Unfallrisiko im Osterreiseverkehr

Am Osterwochenende ist auf Österreichs Straßen immer viel los – zwischen Karfreitag und Ostermontag kommt es deshalb auch häufiger zu Unfällen. In den vergangenen 20 Jahren verunglückten an allen Osterwochenenden insgesamt 162 Menschen tödlich. Die meisten Todesopfer seit Beginn der Aufzeichnungen gab es 1976 – damals kamen 39 Personen ums Leben (Quelle: BMI). “Die häufigsten Unfallursachen der vergangenen Jahre sind Unachtsamkeit beziehungsweise Ablenkung sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Fahrfehler in Kombination mit unzureichendem Sicherheitsabstand führen in der Regel zu schwersten Unfällen”, berichtet ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.

Wien. “Aufgrund des prognostizierten Schönwetters sowie dem späten Ostertermin werden dieses Jahr viele Tagesausflügler unterwegs sein, darunter viele Biker und Radfahrer”, erwartet der Experte des Mobilitätsclub. Gerade am Beginn der Biker-Saison sollte man es daher langsam angehen. Da im Frühjahr wieder mehr unterschiedliche Verkehrsteilnehmer auf den Straßen sind, sollten alle mit besonderer Aufmerksamkeit unterwegs sein. Vor allem Autofahrer sollten sich auf mehr Motorradfahrer einstellen und dementsprechend vorausschauend fahren.

Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit

In der wärmeren Jahreszeit und bei guter Wetterlage neigen Verkehrsteilnehmer zur Selbstüberschätzung und zu unüberlegten Fahraktionen. Der ÖAMTC sieht deshalb die jährlichen Schwerpunktaktionen der Polizei positiv. “Die sichtbare Präsenz der Exekutive erhöht die Aufmerksamkeit und fördert ein korrektes Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer”, weiß der Verkehrstechniker. In den vergangenen fünf Jahren wurden am Osterwochenende durchschnittlich rund 59.000 Lenker aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen erwischt. Mehr als 300 wurden in diesem Zeitraum jährlich wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt (Quelle: BMI). “Wer sicher unterwegs sein will, sollte sich voll auf das Fahren konzentrieren und so unterwegs zu sein, dass man auf mögliche Fahrfehler anderer Verkehrsteilnehmer reagieren kann”, so Nosé abschließend.

(Red.)

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