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Österreicher voran

Im Ziel stießen die ÖSV-Abfahrer auf das Geburtstagskind Hannes Trinkl an. Im Abschluss-Training deuteten Stephan Eberharter und Co. am Freitag in St. Moritz ihre Stärke an.

Wie im ersten Training fuhr Eberharter Bestzeit (1:41,37) vor dem Schweizer Franco Cavegn, dahinter folgte mir Peter Rzehak, Klaus Kröll, Fritz Strobl und Hans Knauß ein rot-weiß-rotes Paket.

Die Favoritenrolle war schon vor der Reise nach St. Moritz vergeben, die Eberharter nun mit seinen zwei Bestzeiten bestätigte. Dabei hatte sich der Tiroler am Start nicht einmal abgestoßen – und war trotzdem schon nach sechs Sekunden voran. “Aber es wird ein enges Rennen. Und ich habe nicht das Training zu gewinnen, sondern das Rennen”, betonte der Zillertaler, für den es am Samstag um die erste Kristallkugel seiner Karriere geht.

Denn nur mehr Fritz Strobl kann dem vierfachen Abfahrts-Saisonsieger den Spezial-Weltcup streitig machen. Ist Eberharter vor dem Kärntner, ist alles klar, verliert er weniger als 35 Punkte, ebenfalls.

Das Rennen um das Flugzeugticket am Sonntag bzw. Montag für Salt Lake City verspricht am Samstag auch einiges. Denn Peter Rzehak, Klaus Kröll und Hans Knauß fuhren am Samstag alle in die Top Sechs und waren nur durch 26/100 getrennt, für alle drei wird es aber aller Voraussicht nach keinen Platz geben bei Olympia. Christian Greber belegte Rang 31.

Im Training noch nicht ganz dabei war das Geburtstagskind Hannes Trinkl. Mit 0,95 Sekunden Rückstand belegte der 34-Jährige Rang 17, war aber nicht unzufrieden. “Für ein Training ganz o.k., trotzdem hoffe ich, dass ich im Rennen noch eine Sekunde finde.” Zumal sich der Olympia-Dritte von Nagano gerne die Qualifikation in Utah ersparen will.

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