Österreich auf Rang acht

Österreichs Dressur-Equipe hat bei der ersten Olympia-Teilnahme seit 20 Jahren den achten Rang belegt. Victoria Max-Theurer und Nina Stadlinger schafften zudem die Qualifikation für den Grand Prix Special der besten 25 Reiter.

Victoria Max-Theurer und Nina Stadlinger, die sich beide für den Grand Prix Special der besten 25 Einzelreiter am Montag qualifizierten, sowie Fritz Gaulhofer kamen auf durchschnittlich 66,570 Prozentpunkte. Peter Gmoser, der vierte Österreicher, hatte Pech, als sein Pferd im Viereck aufschreckte und nach der ersten Trabpassage sogar kurz umdrehte. Den Olympiasieg sicherte sich Deutschland (mit Einzel-Spitzenreiterin Ulla Salzgeber, Martin Schaudt, Hubertus Schmidt) zum sechsten Mal in Folge. Spanien und die USA holten Silber bzw. Bronze.

Verbands-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer war mit den Leistungen überaus zufrieden. „Alle sind sehr gut geritten”, sagte die Olympiasiegerin von 1980. Ihre Tochter Victoria bewahrte am wichtigsten Tag ihrer ersten Grand-Prix-Saison kühlen Kopf. Obwohl sie erst spät vom Aufwärmen zum Viereck kam, klappte das Zusammenspiel der 18-Jährigen mit ihrem Wallach Falcao prächtig. Die fehlerlose Vorstellung ergab Rang 20 (bzw. 18 in der bereinigten Liste mit maximal drei Reitern pro Land). Für die von ihrem Vater Hans Max trainierte Schülerin war es ein weiterer Schritt auf dem harten Weg in Richtung Spitze. „Die Dressur ist ein Sport, in dem man lange braucht, um sich nach oben zu dienen”, sagte Victoria Max-Theurer. Stadlinger war mit Egalite schon am Vortag an der Reihe gewesen, belegte Rang 26, stieg aber als 24. der bereinigten Liste auf.

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