Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Oscars: "And The Nominees Are..."

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in L.A. hat am Dienstag die Nominierungen zu der am 25. Februar stattfindenden 79. Oscar-Verleihung bekannt gegeben.  

Die Bekanntgabe der Nominierungen verspricht viel Spannung für die 79. Oscar-Verleihung am 25. Februar in Los Angeles. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles schickte heute, Dienstag, gleich vier Regisseure ins gemeinsame Rennen um den Besten Film und die Beste Regie. Alejandro Gonzales Inarritu erhielt für „Babel“ insgesamt sieben Nominierungen, Stephen Frears für „The Queen“ sechs, Martin Scorsese für „Departed“ fünf und Clint Eastwood für „Letters From Iwo Jima“ vier. Das acht Mal nominierte Musical „Dreamgirls“ konkurriert in Nebenkategorien um die Gold-Statuette.

Allein drei Lieder aus dem Broadway-Hit wurden für den Besten Song nominiert, die Golden Globe-Gewinner Eddie Murphy und Jennifer Hudson könnten auch als Beste Nebendarsteller ausgezeichnet werden. Doch da bei den Oscars im Rennen um den Besten Film nicht zwischen Drama und Komödie unterschieden wird, ging das in Österreich am 2. Februar anlaufende Musical bei den Nominierungen in der Hauptkategorie leer aus.

Da treffen sich dafür große Namen: Martin Scorsese könnte etwa im sechsten Anlauf endlich die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen, für sein Mafia-Drama könnte sowohl der Regie- als auch der Oscar für den Besten Film winken. Clint Eastwood dagegen, bereits 1992 mit „Erbarmungslos“ und 2004 mit „Million Dollar Baby“ in beiden Kategorien erfolgreich, könnte mit seinem Golden Globe-prämierten Streifen „Letters From Iwo Jima“ (ab 23. Februar in Österreich) dieses Kunststück wiederholen.

Doch da haben auch Alejandro Gonzaels Inarritu und Stephen Frears ein Wörtchen mitzureden. Inarritu hat mit seinem viel gelobten Montage-Kunstwerk „Babel“ Kritik und Publikum überzeugt, Stephen Frears hat mit seinem fiktiven Porträt „The Queen“ für Aufsehen gesorgt. Frears’ Film basiert auf dem Drehbuch des in Wien lebenden Briten Peter Morgan, der in dieser Sparte auch nominiert ist und damit den einzigen Österreich-Bezug bei der heurigen Oscar-Verleihung darstellt. Und „The Queen“ glänzt mit einem besonderen Trumpf: seiner Hauptdarstellerin.

Helen Mirren, die als Königin Elizabeth II. in die Rolle ihres Lebens schlüpfte, sieht sich im Rennen um die Beste Hauptdarstellerin allerdings einer ganz großen Gegnerin gegenüber. „The Devil“ höchstpersönlich, Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“, fordert die „Queen“ – Spannung ist garantiert. Penelope Cruz („Volver“), Judi Dench („Tagebuch eines Skandals“) und Kate Winslet („Little Children“) dürften in dieser Kategorie heuer chancenlos sein. Bei den Hauptdarstellern hat Leonardo DiCaprio ausrichtsreiche Chancen auf den ersten Oscar für seine Rolle in „Blood Diamond“. Ryan Gosling („Half Nelson“), Peter O’Toole („Venus“), Will Smith („Das Streben nach Glück“) und Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“) wollen ihm den jedoch streitig machen.

Einer von fünf Anwärtern in der Sparte Nicht englischsprachiger Film ist das deutsche Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck. Die Konkurrenten sind der kanadische Film „Water“ von Deepa Mehta, „Nach der Hochzeit“ der Dänin Susanne Bier, das Kriegsdrama „The Days of Glory“ („Indigenes“) des Franko-Algeriers Rachid Bouchared und „Pan’s Labyrinth“ des Mexikaners Guillermo del Toro. Letzterer ist mit seinem am 23. Februar in Österreich anlaufenden Horror-Märchen insgesamt in sechs Kategorien nominiert.

Während die Komödie „Borat“ mit nur einer Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch wenig Beachtung fand, hat eine andere Komödie durchaus Außenseiterchancen: Der Publikumsliebling der vergangenen Viennale, „Little Miss Sunshine“, hat es vom Independent-Festival Sundance zu einer Nominierung für den Besten Film gebracht. Ebenfalls Außenseiterchancen gibt es für das 9/11-Doku-Drama „United 93“. Der Brite Paul Greengrass ist als fünfter Filmemacher für die Beste Regie nominiert.

(www.oscars.com)

Die US-Filmakademie hat am Dienstag in Los Angeles die Nominierungen für die 79. Vergabe der Oscars bekannt gegeben. Die wichtigsten Kategorien:

Bester Film:

“Babel”
“The Departed”
“Little Miss Sunshine”
“The Queen”
“Letters from Iwo Jima”

Bester Dokumentarfilm:
„Deliver us from Evil“
„Eine unbequeme Wahrheit“
„Iraq in Fragments“
„Jesus Camp“
„My country, my country“

Regie:

Alejandro Gonzalez Inarritu („Babel“)
Martin Scorsese („Departed – Unter Feinden“)
Clint Eastwood („Letters from Iwo Jima“)
Stephen Frears („Die Queen“)
und Paul Greengrass („Flug 93“)

Hauptdarstellerin:

Helen Mirren („Die Queen“)
Penelope Cruz („Volver“)
Judi Dench („Tagebuch eines Skandals“)
Kate Winslet („Little Children“)
Meryl Streep („Der Teufel trägt Prada“)

Hauptdarsteller:

Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“)
Peter O’Toole („Venus“)
Will Smith („Das Streben nach Glück“)
Leonardo DiCaprio („Blood Diamond“)
Ryan Gosling („Half Nelson“)

Nebendarstellerin:

Adriana Barraza („Babel“)
Cate Blanchett („Tagebuch eines Skandals“)
Abigail Breslin („Little Miss Sunshine“)
Jennifer Hudson („Dreamgirls“); Rinko Kikuchi („Babel“)

Nebendarsteller:

Alan Arkin („Little Miss Sunshine“)
Jackie Earle Haley („Little Children“)
Djimon Hounsou („Blood Diamond“)
Eddie Murphy („Dreamgirls“)
Mark Wahlberg („Departed“)

Nicht-englischsprachiger Film:

„Das Leben der Anderen“ (Florian Henckel, Deutschland)
„Water“ (Deepa Mehta, Kanada)
„Nach der Hochzeit“ (Susanne Bier, Dänemark)
„Pan’s Labyrinth“ (Guillermo del Toro, Maxiko)
„The Days of Glory“ („Indigenes“) (Rachid Bouchared, Algerien).

Filmmusik:

„Babel“
„The Good German“
„Tagebuch eines Skandals“
„Pan’s Labyrinth“, „Die Queen“

Spezial-Effekte:
„Fluch der Karibik 2“
„Poseidon“
„Superman Returns“

Original-Drehbuch:

„Babel“
„Letters from Iwo Jima“
„Little Miss Sunshine“
„Pan’s Labyrinth“
„Die Queen“

Adaptiertes Drehbuch:
„Borat“
„Children of Men“
„Departed“
„Little Children“
„Tagebuch eines Skandals“

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Stars
  • Oscars: "And The Nominees Are..."
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen