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Oscar-Preisträgerin Kim Hunter gestorben

Die amerikanische Schauspielerin Kim Hunter ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren gestorben. Sie erlag in ihrem Haus in Greenwich Village in New York einem Herzinfarkt.

1951 erhielt die Schauspielerin für ihre Darstellung der Stella Kowalski in dem Elia-Kazan-Film „Endstation Sehnsucht“ den Oscar als beste Nebendarstellerin.

Kim Hunter galt einst als einer der hoffnungsvollsten Jungstars am Broadway und in Hollywood. Die am 12. November 1922 in Detroit als Janet Cole geborene Tochter einer Konzertpianistin wuchs in Miami auf, wo sie noch als Teenagerin ihr Bühnendebüt in einer lokalen Produktion gab. Talentscouts entdeckten das Mädchen, und sie unterschrieb ihren ersten Vertrag bei Filmproduzent David O Selznick. Ab 1943 spielte sie in Hollywood u.a. im Michael Powell/Emeric Pressburger-Klassiker „A Matter of Life and Death/Stairway to Heaven“ (1946).

Der größte Erfolg in Hunters Karriere war aber die Verfilmung des Bühnenstücks „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams. Sie wurde für ihre Darstellung der Stella Kowalski, die sie auch bei der Uraufführung am Broadway in New York gespielt hatte, enthusiastisch gefeiert. Die Rolle hatte sie im neugegründeten Actors Studio gemeinsam mit Marlon Brando, Jessica Tandy und dem Autor erarbeitet. Eine weitere starke Rolle spielte Hunter neben Humphrey Bogart in Richard Brooks „Deadline U.S.A.“ (1952).

Trotz ihres großen Erfolges wurde Kim Hunter radikal aus der Bahn geworfen. In der Zeit der amerikanischen Kommunisten-Verfolgungen Anfang der fünfziger Jahre stand ihr Name im Pamphlet „Red Channels“. Daraufhin erhielt die Schauspielerin jahrelang keine einzige Rolle mehr. Als sie wieder spielen durfte, wurde sie im Film fast nur noch in kleinen Charakter-Rollen eingesetzt. Als Medizinerin Dr. Zira war Hunter etwa in drei Filmen der Reihe „Planet der Affen“ in den 60er- und 70er Jahren zu sehen. In New York und in vielen anderen amerikanischen Städten spielte sie jedoch anspruchsvolles Theater.

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