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Ortsporträt Schwarzenberg - Ein Dorf im Zeichen der Kultur

©Ludwig Berchtold

Angelika Kauffmann und die Schubertiade machten Schwarzenberg weltberühmt
Schwarzenberg liegt mit Egg und Andelsbuch im weiten Talkessel des mittleren Bregenzerwaldes. Die Gemeinde erstreckt sich von den Höhen des Hochälpele (1467m), dem Bödele und der Lorena bis an die waldreichen Ufer der Bregenzer Ache. Das Zentrum mit der Kirche liegt auf 700m Meereshöhe. Schwarzenberg umfasst eine Fläche von 26 km² und zählt ca. 2000 Einwohner.

Historischer Dorfkern

Schwarzenberg gilt mit seinem historischen Dorfkern als eines der schönsten Dörfer Österreichs. Es liegt eingebettet in die wellige und mischwaldreiche Landschaft, die von grünen Bergkuppen umsäumt wird. Besser als andere Dörfer hat Schwarzenberg trotz der Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte seine ursprüngliche Weilerstruktur erhalten. Schöne alte Bauernhäuser mit Schindelbeschlag und dem typischen “Schopf” beherrschen noch die bebaute Landschaft. Ein Kranz von gepflegten Vorsäßhütten – ebenfalls völlig in Holz gestaltet – umrahmen die ganzjährig bewohnten Weiler.

Schubertiade

Ihren großen Bekanntheitsgrad erhielt die Wäldergemeinde durch die jedes Jahr im Sommer stattfindende Schubertiade. Das Festival konzentriert sich auf im normalen Konzertbetrieb oft übersehene Werke Franz Schuberts und anderer Komponisten der Romantik. Viele der berühmtesten Sänger, Klavierbegleiter und Kammermusikensembles der Welt nehmen an der Schubertiade teil, deren ebenso internationales Stammpublikum oft für die ganze Dauer des Festivals anreist. Die Konzerte finden hauptsächlich im Angelika-Kauffmann-Saal und im Dorfsaal statt.

Angelika-Kauffmann-Museum

In einem gut erhaltenen Bregenzerwälderhaus, das sich im Zuge eines Altersgutachtens in seinen ältesten Teilen bis ins Jahr 1556 zurückdatieren ließ, befindet sich seit 1928 das Schwarzenberger Heimatmuseum, in dem die bäuerliche Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts dokumentiert wird. Im ehemaligen Wirtschaftstrakt des Gebäudes hat – verbunden durch ein gemeinsames Foyer – das Angelika-Kauffmann-Museum mit rund 220 m2 Ausstellungsfläche eine würdige Bleibe gefunden. Im September 2010 wurde die Gemeinde Schwarzenberg für das Angelika-Kauffmann-Museum mit dem Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis 2010 in der Kategorie “Sanierungen” ausgezeichnet. Derzeit sind im Rahmen der “Winterausstellung” die bedeutendsten Exponate der Kunstsammlung der Gemeinde Schwarzenberg zu sehen, einer Sammlung, die zahlreiche Ölgemälde von Angelika Kauffmann und ihrem Vater Johann Kauffmann, sowie Grafiken und Stiche nach Werken der Künstlerin umfasst.

Alptag und Markt

Nach 400-jähriger Tradition ist der Alptag in Schwarzenberg ein großer Festtag für Älpler Bauern und die gesamte Bevölkerung der Region. Alles ist auf den Beinen, um sich das Ereignis rund um das heimkehrende Vieh nicht entgehen zu lassen. Und für die Älpler und deren Familien gibt es nach altem Brauch ein Essen in einem Schwarzenberger Gasthaus. Der Schwarzenberger Markt ist historisch gewachsen und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem Jahresereignis in der Region Bregenzerwald. Dieser findet gewöhnlich am 16. September statt. Im Laufe der Zeit hat sich der Markt von einer Nahversorgungseinrichtung zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt mit traditionellem Charakter gewandelt. AK

 

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