Ortega beschuldigt EU der Einmischung in Nicaragua

Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega hat die Europäische Union beschuldigt, sich zugunsten der Opposition in die inneren Angelegenheiten seines Landes einzumischen und die wachsenden Widerstände gegen ihn zu unterstützen.

Bei einer Kundgebung in Juigalpa im Zentrum des Landes forderte er seine Anhänger am Donnerstagabend (Ortszeit) auf, die Regierung “gegen das große Kapital” zu verteidigen. Die EU habe gemeinsam mit den USA eine Protestaktion mit Tausenden von Demonstranten finanziert, behauptete Ortega.

Der Widerstand und die Unzufriedenheit mit der Regierungsführung Ortegas ist seit geraumer Zeit gewachsen. Immer häufiger kommt es deshalb zu Protesten. Viele seiner ehemaligen Mitstreiter haben sich von dem autoritär agierenden Ortega abgewandt. Bisher hatte sich Ortega darauf beschränkt, Washington zu beschuldigen, die Unzufriedenheit zu schüren. Die Sandinisten hatten bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts versucht, den Kommunismus in Nicaragua einzuführen, und hatten dabei die Wirtschaft des Landes ruiniert.

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