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ORF bietet Rosenhügelstudios zum Verkauf an

Der Verkauf der Wiener Rosenhügelstudios durch den ORF ist fix. Dies erfuhr die APA am Donnerstag aus Kreisen des ORF-Stiftungsrats.

Demnach beabsichtigt der ORF rund um die Neuordnung der Filmwirtschaftsaktivitäten am Standort Wien, seine Liegenschaft am Rosenhügel, die rund 32.000 Quadratkilometer umfasst, zu verkaufen. Die Rosenhügelstudios sollen bereits in den nächsten Tagen in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie im österreichischen und europäischen Amtsblatt zum Verkauf angeboten werden. Der Mindestanbotpreis wurde mit 14 Millionen Euro festgelegt, hieß es.
Die MRG Metzger Realitäten Gruppe wird den Verkauf im Rahmen eines strukturierten Bieterverfahrens abwickeln. Als Hintergrund für die geplante Veräußerung wurde gegenüber den ORF-Stiftungsräten in einem Schreiben der ORF-Führung die Forderung des Rechnungshofs, nicht betriebsnotwendiges Vermögen zu veräußern, angegeben. Der Verkauf der Rosenhügel-Studios könnte freilich auch zu einer Verbesserung des ORF-Jahresergebnisses beitragen. Erst diese Woche wurde bekannt, dass sich das Ergebnis des öffentlich-rechtlichen Senders wegen geringerer Finanzerträge und Einbrüchen bei den Werbeeinnahmen voraussichtlich um 32,6 Mio. Euro auf minus 60,5 Mio. Euro verschlechtern wird.
Die Rosenhügel-Filmstudios wurden zwischen 1919 und 1923 von der Vita-Film als größte und modernste Studios Österreichs erbaut. Einer der ersten Filme, die dort entstanden, war das Monumentalepos “Samson und Delila” aus dem Jahr 1922. Anfang der 90er Jahre wurde das 32.000 Quadratmeter große Gelände mit Hilfe von Bund, Stadt Wien und ORF generalsaniert, im Jahr 1994 unterzeichnete die Betreibergesellschaft “Filmstadt-Wien Studiogesellschaft m.b.H.” unter der Führung des Wiener Produzenten Kurt Mrkvicka den Mietvertrag. Der Pachtvertrag zwischen der Betreibergesellschaft der Filmstadt-Wien und dem ORF läuft zwar bis 2014, die Betreiber planen aber eine Übersiedlung in das neue Medien-Areal in St. Marx in Wien-Landstraße.

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