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Optisch alles bestens

Nach außen festlich, stimmungsmäßig getrübt. Das ist der Jubiläumssalon Genf 2005. 53 Weltpremieren, 16 Europa-News. Genf bietet eine enorme Fülle an Novitäten. Wie der Markt darauf reagiert ist erst noch die Frage.     

Denn die hohe Arbeitslosigkeit lähmt den Konsum. Experten rechnen nicht mit einer Wende. Wo Sorgen und wenig Geld, da lahmt logischerweise die Nachfrage, vor allem auf dem deutschen Markt. Kommt die Zeit billiger Kleinwagen deutlich unter 10.000 Euro? PSA und Toyota haben ihr gemeinsames Trio schon vorgestellt. Auch der Billig-Logan der Renault-Tochter Dacia steht in Genf. Und VW zieht demnächst den brasilianischen Fox aus dem Köcher, zeigt ihn aber nicht am Genfer See.

Dafür den neuen Passat mit Prestige-Outfit als preiswerten, aber nicht billigen Hoffnungsträger. Seat gibt den Blick auf den neuen Leon frei, der auf der Hoffnungs-IAA Frankfurt im Herbst debütieren wird. Opel hat noch keinen Billigzwerg, dafür einen neuen Zafira im Astra-Look.

Design spielt überhaupt eine bedeutende Rolle. BMW mit seinem neuen, stark gestylten Erfolgs-3er, ist das beste Beispiel dafür. Auch Alfa strengt sich an. Das neue Coupé Brera erinnerte an gute GTV-Zeiten.

Kommentar von Franz Muhr:
“‘Skulpturell gestalten.’ Das Auto als Kunstwerk. Unverwechselbar muss es sein. Auch innerhalb der eigenen Modellpalette. Die einzelnen Baureihen dürfen sich nicht nur der Größe nach unterscheiden.

BMW hat mit diesem Rezept Erfolg. Auch wenn mitunter die konservative Kundschaft gehörig erschreckt wird. Das bayrische Design lässt so manchen Konkurrenten ein wenig alt aussehen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor. Das hat auch VW begriffen, wie man am neuen Passat erkennt.

Da die Technik weitgehend ausgereizt scheint, die dramatischen Ökologiesprünge auf sich warten lassen und sich die Lust am puren Autofahren zunehmend in Grenzen hält, wird das Design zum wichtigsten Erfolgsfaktor, wie etwa Citroen mit dem C6 vor Augen führt.

Genf 2005 präsentiert sich als Salon der optischen Vielfalt, der verschiedenen Stilrichtungen und Formensprachen. Spannend – und ungewiss, wie so vieles an dieser Genfer Jubiläumsschau.”

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