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Opposition wirft Mugabe "Kriegs"-Planung vor

©AP
Knapp eine Woche nach den allgemeinen Wahlen in Simbabwe wächst in den Reihen der Opposition die Furcht vor einem gewaltsamen Vorgehen der Staatsmacht.

Nach Razzien in den Büros der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) und der Festnahme westlicher Journalisten gestern Abend sprach MDC-Generalsekretär Biti von einer drohenden Welle der Gewalt.

Mit Blickrichtung auf die bei der Parlamentswahl unterlegene regierende Afrikanische Nationalunion von Simbabwe/Patriotische Front ZANU-PF von Staatspräsident Mugabe (84) meinte Biti am Freitag im südafrikanischen Rundfunk: “Im Lande herrscht Panik, sie bereiten einen Krieg (gegen die Opposition) vor.”

Die staatliche Wahlkommission begann in der Nacht mit der Bekanntgabe der Ergebnisse für die ersten 10 der 60 Sitze im Senat, der zweiten Parlamentskammer. Sowohl die ZANU-PF wie die MDC kamen demnach zunächst auf fünf Sitze. Keine Angaben gab es weiter über den Ausgang der Präsidentenwahl, die gleichzeitig mit der Parlamentswahl stattfand.

Die MDC sieht sich nach eigenen Angaben im Visier der Sicherheitskräfte. Sie dementierte aber Berichte, dass Oppositionschef Tsvangirai untergetaucht sei und sich in einem geheimen Versteck aufhalte. Der MDC-Chef und Mugabe werden sich nach Ansicht von Beobachtern wahrscheinlich einer Stichwahl stellen müssen, obwohl die MDC für ihren Kandidaten eine knappe absolute Mehrheit schon im ersten Durchgang geltend machte.

Die Polizei war am Donnerstag gegen ausländische Berichterstatter vorgegangen, die ohne Akkreditierung aus dem Land berichten. Mehrere Journalisten – darunter ein US-Amerikaner – wurden festgenommen. In mehreren Unterkünften kontrollierte die Polizei die Gästelisten und verglich sie mit den Namen von vor den Wahlen eingereisten Ausländern. Die Behörden hatten vor der Abstimmung gewarnt, gegen ausländische Berichterstatter ohne Akkreditierung vorzugehen. Sie hatten diese Akkreditierungen jedoch extrem restriktiv vergeben

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