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Opposition reagiert auf Chavez-Demo

Die Opposition in Venezuela hat nach einer Massenkundgebung von Anhängern des umstrittenen Präsidenten Chavez zu einem 24-stündigen „Großprotest“ aufgerufen.

Wie die Oppositionsbewegung „Coordinadora Democratica“ mitteilte, soll vor allem gegen die Annullierung eines Neuwahl-Referendums durch das Oberste Gericht demonstriert werden.

Die Wahlbehörde Venezuelas kündigte an, sie werde die Gerichtsentscheidung anfechten. Die Opposition hatte vor 55 Tagen einen Generalstreik begonnen, um Chavez zum Rücktritt oder zu vorgezogenen Wahlen zu zwingen.

Bei einem Terroranschlag während einer Großkundgebung für den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez in Caracas war am Donnerstagabend ein Mensch getötet worden. Unbekannte hatten im Zentrum der Hauptstadt vor einem U-Bahn-Eingang eine Granate geworfen, die einen Bettler tötete und 14 Menschen verletzte. Der Anschlag ereignete sich nur 100 Meter von der Demonstration entfernt, an der Hunderttausende von Menschen teilnahmen.

Zum Zeitpunkt der Explosion war der Linksnationalist Chavez gerade am Kundgebungsort eingetroffen. In einer Rede sagte er, die „Oligarchie“ wolle ihn stürzen, „doch das Volk ist zur Verteidigung der Revolution um jeden Preis bereit“. Die Zahl der Demonstranten wurde von der Feuerwehr auf 300.000 geschätzt. Die Organisatoren sprachen von „Millionen“.

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