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Opel setzt voll auf Erdgas

Weltpremiere: der Opel Combo 1.6 CNG mit monovalentem Erdgas-Antrieb geht in Serie. Bei den Erdgas-Serienfahrzeugen hat Opel seinen Marktanteil in Deutschland in diesem Jahr auf rund 80 Prozent erhöht.

Damit sind die Rüsselsheimer klar die Nummer eins. In Hannover feiert jetzt der Combo 1.6 CNG mit dem gleichen monovalenten 1,6-Liter-Erdgasantrieb (97 PS) als Serienversion seine Weltpremiere und repräsentiert die „Welt der Erdgasfahrzeuge“. In Wien wurde Opels Gas-Transporter ebenfalls schon vorgestellt. Mit diesem dritten CNG-Modell, das im Sommer 2005 auf den Markt kommt, will Opel seine Marktführerschaft weiter festigen.

Wie schon beim Astra Caravan CNG und Zafira sind auch beim neuen Erdgas-Combo die Gastanks unterflur montiert. Dank dieser Platz sparenden Bauweise der Tankanlage bietet der Combo 1.6 CNG bei allen Varianten (Kastenwagen und Tour) das gleiche großzügige Platzangebot wie die Combo-Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor: Die volle Transportkapazität mit bis zu 3200 Liter Laderaumvolumen (Combo Kastenwagen) bleibt erhalten.

Auf Gas optimiert

Wie die anderen Opel- CNG-Modelle ist auch der Combo 1.6 CNG auf die Nutzung von Erdgas, Biogas oder beliebigen Mischungen beider Kraftstoffe optimiert. Der Motor basiert technisch auf dem bewährten 1,6-ECOTEC-Benzinaggregat. Im Gegensatz zu bivalenten Fahrzeugen, die für den Benzinbetrieb optimiert sind und im Erdgasbetrieb Leistungseinbußen von rund zehn Prozent verzeichnen, ermöglicht Opel mit dem innovativen monovalent-plus-Konzept maximale Effizienz im Gasbetrieb.

Zusätzlich zu den Unterflur- Gastanks sind sowohl Combo als auch Astra Caravan und Zafira mit einem 14 Liter fassenden Benzintank ausgestattet. Das Ergebnis: Die monovalent-plus- Technologie garantiert Fahrspaß und uneingeschränkte Alltagstauglichkeit bei einer Gesamtreichweite von etwa 550 Kilometern beim Combo 1.6 CNG (Astra Caravan 1.6 CNG: 570 Kilometer, Zafira 1.6 CNG: 500 Kilometer).

Erdgasfahrzeuge bewiesen Effizienz

Im Rahmen eines internationalen Expertenworkshops „Sauberer Güterverteilverkehr in Wien“ wurden kürzlich die technischen, ökonomischen und ökologischen Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts von TU Wien, ÖAMTC Akademie, General Motors Austria, DHL Express und der OMV Gas präsentiert. Bei diesem Umweltfeldversuch hatten drei gleiche Autos mit drei unterschiedlichen Antrieben (Erdgas, Diesel und Benzin) jeweils die gleichen typischen Ausliefer-Fahrstrecken zurückgelegt. Die Abgasemissionen sowie der Kraftstoffverbrauch wurden unter realen Bedingungen gemessen.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts zeigen deutlich, dass durch den Einsatz von Erdgas und anderen modernen Technologien ein wichtiger Beitrag zur Einhaltung zukünftiger Luftgütegrenzwerte geleistet werden kann. „Der Güterverteilverkehr in der Großstadt weist heute hinsichtlich der Abgasemissionen drei wichtige Problemfelder auf: Partikelemissionen, Stickstoffoxidemissionen und Kohlendioxidausstoß. Erdgasfahrzeuge bieten, wie unsere Forschungsarbeiten gezeigt haben, bereits erhebliche Verbesserungen bei allen drei Abgaskomponenten. Darüber hinaus sind sie auch kostengünstiger zu betreiben“, betont Univ. Prof. Dr. Ernst Pucher.

Die Testergebnisse:

  • Kohlendioxid CO2: Der geringere Kohlenstoffanteil im Erdgas führt unter realen Bedingungen zu zehn Prozent weniger CO2-Ausstoß.
  • Stickstoffoxide NOX: Unter realen Fahrbedingungen steigen die NO-Emissionen des Opel Combo 1.7 CDTI deutlich an. Hingegen ist beim Erdgas- und Benzin-Fahrzeug der NO-Ausstoß auf einem äußert niedrigen Niveau und kaum mehr nachweisbar. Die Untersuchungen zeigten ebenfalls, dass der Anteil der Stickstoffdioxidemissionen (NO2) an den Gesamt-Stickstoffoxiden (NOX) beim Dieselmotor zirka 40 Prozent beträgt.
  • Partikel: Der CNG-Combo erzeugt im Rollenprüfstands-Testzyklus bis zu 85 Prozent weniger Partikel als sein Diesel- Pendant.
  • Kraftstoffverbrauch: Geringer Verbrauch und kostengünstiges Erdgas machen CNG-Fahrzeuge besonders für Vielfahrer interessant.

Die Ergebnisse des Praxisprojekts „Sauberer Stadtverkehr“ findet man auch im Internet unter www.oeamtc.at/akademie.

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