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OÖ Landesschulrat empfiehlt Deutsch als Umgangssprache

Keine Pflicht sondern Empfehlung
Keine Pflicht sondern Empfehlung
In der Diskussion um Deutsch als Umgangssprache an Schulen auch in der Pause hat der oberösterreichische Landesschulrat seinen Textentwurf für die Hausordnungen fertiggestellt. In der Empfehlung heißt es, man wolle durch die Verwendung von Deutsch außerhalb des Unterrichts "Vorurteile und Ausgrenzungen" vermeiden.

“Wir haben nie von Pflicht gesprochen”, schränkt Landesschulratspräsident Enzenhofer allerdings ein. Die Empfehlung soll nach den Semesterferien an die Schulen gehen.

Ziel sei es, dass auf dem Schulareal Deutsch als gemeinsame Sprache forciert werde. Der Textentwurf, der von Juristen geprüft wurde, kann von den Schulpartnern in die jeweilige Hausordnung aufgenommen werden. Erste Rückmeldungen seien positiv. Eine derartige Regelung werde von vielen Schulen befürwortet, sagte Enzenhofer.

Die schwarz-blaue Landesregierung hat die “Forcierung von Deutsch als Schulsprache in autonomen Regelungen” in ihr Regierungsprogramm geschrieben. Kritik an dem Vorhaben kam von den Grünen.

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