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ÖOC-Winterrekordler

Der Tiroler Markus Prock schließt bei Olympia in Salt Lake City mit nun sechs Teilnahmen zu Alfred Eder als österreichischem Evergreen bei Winterspielen auf.

Der inzwischen 48-jährige Biathlet Eder war von 1976 in Innsbruck bis 1994 in Lillehammer im Zeichen der Fünf Ringe im Einsatz, Rodler Prock war erstmals 1984 in Sarajewo dabei. Eisschnellläuferin Emese Hunyady schnuppert in Utah ebenfalls zum sechsten Mal Olympia-Luft, allerdings war die nun 35-Jährige 1984 noch für Ungarn gestartet.

Prock brachte es 1992 in Albertville und 1994 jeweils auf eine Silbermedaille, nun geht der mittlerweile 37-Jährige zum definitiv letzten Mal auf Gold los. Hunyady ist bisher mit Gold und Silber 1994 sowie Bronze 1992 etwas erfolgreicher als der Tiroler. Die “Eisgräfin” zieht mit fünf ÖOC-Teilnahmen mit Langläufer Alois Stadlober gleich (1984-1998). Zum Kreis der Österreicher mit vier Winter-Nominierungen schließen heuer Ludwig Gredler, Angelika Neuner, Andreas Goldberger und Martin Schützenauer auf.

Prock, Eder und Hunyady zählen mit ihrem halben Dutzend Teilnahmen auch international zur Elite, auf mehr brachte es niemand. Zum Kreis der “Winter-Weltrekordler” gehören noch Bobfahrer Carl-Erik Eriksson (SWE/1964-1984), der Eisschnellläufer Colin Coates (AUS/1968-88), die Langläuferin Marja-Liisa Kirvesniemi-Hämäläinen (76-94) sowie deren 37-jähriger Eishockey spielender finnischer Landsmann Raimo Helminen (84-02). Das ÖOC-Winter-Top-Trio wird national aber von Segler Hubert Raudaschl übertroffen, er war zehn Mal bei Sommerspielen.

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