Omikron-Prognosen "haben sich verbessert"

Public-Health-Experte Armin Fidler sprach in "Vorarlberg LIVE" über neue Sequenzierungs-Möglichkeiten und die kommende Omikron-Welle.

Erst seit wenigen Tagen können die abgenommenen PCR-Tests auch in Vorarlberg auf die Omikron-Variante sequenziert werden. Für Armin Fidler ist dies ein wichtiger Schritt, wie er am Donnerstag in "Vorarlberg LIVE" sagt. Hier komme vor allem die Zeitkomponente zu tragen, auch wenn der Public-Health-Experte betont, dass die Zusammenarbeit mit den Institutionen in Wien immer sehr gut verlief und diese auch in Zukunft fortgeführt werde.

Video: Fidler über die Sequenzierung in Vorarlberg

Dass die Omikron-Variante durch eine erhöhte Durchimpfungsrate gänzlich verhindert hätte werden können, schließt Fidler aus. Die Variante habe sich in Südafrika entwickelt, einem Gebiet, in dem zahlreiche Personen zusätzlich das HIV-Virus in sich tragen. Ein Virus suche sich für die "Anpassung" immer Menschen mit einem kompromittierten Immunsystem. Fidler räumt aber ein, dass eine hohe Rate an Immunisierungen das Pandemiegeschehen zum Erliegen bringen könnte.

Video: Fidler über Südafrika

Mit dem Beginn des Jahres 2022 wird auch die Omikron-Welle prophezeit. Eine gewisse Zeit werde es parallel Omikron- und Delta-Infektionen geben, ehe die neue Variante übernehme. Studien würden aber bereits etwas Hoffnung geben. Wer bereits eine Booster-Impfung erhalten hat, sei bis zu 85 Prozent vor einem schweren Verlauf geschützt. Personen ohne Impfung oder mit nur einer Dosis sehen sich einem viel höheren Risiko ausgesetzt. Derzeit gehe man davon aus, dass die Omikron-Variante weniger Hospitalisierungen mit sich bringen wird, die Infektiösität ist aber doppelt so hoch, wie bei der Delta-Variante.

Neben Armin Fidler waren auch Landeshauptmann Markus Wallner und Psychiater Reinhard Haller zu Gast in "Vorarlberg LIVE".

Die gesamte Sendung

(VOL.AT)

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