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Olympische Spiele haben nächsten Doping-Fall: Langläuferin positiv

Die Olympischen Spiele gehen in China über die Bühne.
Die Olympischen Spiele gehen in China über die Bühne. ©APA/EXPA/JOHANN GRODER (Symbolbild)
Schlechte Nachrichten aus der Welt des Sports: Die Olympischen Winterspiele in Peking haben wieder einen Doping-Fall. Einer ITA-Info vom Mittwoch zufolge gab es einen positiven Test auf verbotene Substanzen.

Die ukrainische Langläuferin Valentina Kaminska wurde laut Info der Internationalen Test-Agentur (ITA) vom Mittwoch positiv auf verbotene Substanzen getestet. Die Sportlerin sei über den Fall informiert und vorerst suspendiert worden. Sie darf während der Winterspiele weder an Wettkämpfen noch an Trainings- oder Betreuungsmaßnahmen oder an sonstigen Aktivitäten teilnehmen, hieß es in der Mitteilung.

Olympische Winterspiele kein Fremdwort für Kaminska

Die 34-jährige Kaminska hatte schon an den Winterspielen 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang teilgenommen. Bei den Wettbewerben in Zhangjiakou hatte sie über 10 km im klassischen Stil Platz 79 und im Sprint Rang 70 belegt. Mit der Staffel war sie 18. geworden.

Kaminska hat laut ITA das Recht, die Verhängung der vorläufigen Sperre vor dem Schiedsgericht des Internationalen Sportgerichtshofs anzufechten und eine Analyse der B-Probe zu verlangen. Zuvor war bereits der iranische Ski-Rennfahrer Hossein Saveh Shemshaki bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden.

Doping-Affäre um Walijewa brachte Wirbel

Für großen Wirbel sorgt bei den Winterspielen die Doping-Affäre um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa. Die Gold-Favoritin bei den Damen war allerdings bereits im Dezember positiv auf ein verbotenes Herzmittel getestet worden. Ihr Dopingvergehen wurde jedoch erst während Olympia in Peking bekannt.

(APA/Red)

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