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Olympiaticket auf eigene Faust

Ruderdamen Miessgang/Pirker wollen mit Coach Sageder „voll" durchstarten und sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen qualifizieren.

Ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Sydney sorgten Martina Miessgang und Barbara Pirker als Dritte im Gesamtweltcup für Furore. Nach zwei schlechten Saisonen will sich die Vorarlberg-Kärnten-Paarung auf dem fünften Kontinent für Athen 2004 qualifizieren.

Anfang Februar beginnt für Martina Miessgang, Barbara Pirker und Coach Siegfried Sageder das Unternehmen Olympia 2004. In acht Wochen, wobei der 43-jährige Oberösterreicher lediglich die ersten drei Wochen dabei sein wird, sollen sich die Mädchen in aller Ruhe den notwendigen Schliff für ihr letztes großes Ziel, einen Start bei Olympia, vorbereiten.

Ausschlaggebend für den „Alleingang” des Trios waren aber die Zustände in den letzten beiden Saisonen. „Die Mädchen waren praktisch bis März auf sich allein gestellt. Weit schlimmer war aber dann die Art und Weise, wie sie durch unverständliche Umsetzungen um ihre Chance gebracht wurden, sich seriös auf die Qualifikationsregatten vorzubereiten”, so Sageder. „Wenn man nur ein klein wenig Sachkenntnis für den Rudersport hat, ist einem klar, dass man nicht alle 14 Tage mit einem anderen Partner ins Boot steigen kann und so einfach mit der Weltspitze mithalten kann”, so der Linzer, selbst 1980 in Moskau Olympiastarter.

„Ich hätte sicher keinen Finger gerührt, hätte es nicht vom Verband die Zusage gegeben, dass sich die beiden Mädchen mit mir nach eigenen Plänen für die Restquotenregatta am 10. Juni in Luzern vorbereiten können.”

Vorteil mit Nachteil
Der Aufenthalt in Melbourne ist sogar günstiger als jener in Sevilla. „Da uns der University-Rowing-Club Melbourne das Boot kostenlos zu Verfügung stellt, kommt uns der Aufenthalt, abgesehen von den Flugkosten, nicht teurer als zu Hause”, so Sageder. Den Nachteil, vorerst keine fixe Zusage für eine finanzielle Unterstützung vom Verband zu haben, nehmen die Mädchen in Kauf, um sich ihr großes sportliches Ziel verwirklichen zu können.

Bei der Restquotenregatta in Luzern ist in der einzigen Olympischen Bootsklasse der leichten Frauen, dem Doppelzweier, ein Top-4-Platz notwendig. Zuvor gilt es allerdings die interne Qualifikation zu schaffen. „Es wird sicher nicht einfach, doch wir haben unser gesamtes Potenzial auf dieses Ziel hin gerichtet”, so der Linzer.

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