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Ölpreise wegen Lage im Irak stark gestiegen

Wegen der Lage im Irak sind die Ölpreise auf ein Rekordniveau geschnellt. An der New Yorker Rohstoffbörse stieg der Preis für ein Barrel Rohöl um 1,43 Dollar auf 48,70 Dollar (39,4 Euro). Damit sind die Ölpreise um 59 Prozent höher als vor einem Jahr.

Allein seit Ende Juni sind sie um 31 Prozent gestiegen. Nach dem Ende des Handels an der New York Mercantile Exchange (Nymex) überfielen schiitische Aufständische die Zentrale der staatlichen Ölgesellschaft für den Südirak in Basra. Mindestens zehn Lagerhäuser brannten ab. Die Flammen griffen auf die Büros der Ölgesellschaft über. Die Anhänger des radikalen Predigers Muktada al Sadr attackierten auch die Feuerwehr, die den Brand bekämpfen wollte. „Der Markt nimmt die Störungen der irakischen Ölförderung sehr ernst“, sagte James Steel von der New Yorker Brokerfirma Refco.

Für zusätzlichen Druck auf die Ölpreise sorgen auf der einen Seite auch die innenpolitischen Probleme in Venezuela und das Vorgehen der Behörden gegen den russischen Ölkonzern Yukos und auf der anderen Seite eine hohe Nachfrage in den USA und China.

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