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ÖIAG-Chef Michaelis gibt Post-Gewerkschaft Korb

Für Vorstand Michaelis fehlt die Dringlichkeit
Für Vorstand Michaelis fehlt die Dringlichkeit ©APA (Schlager)
Bei der Österreichischen Post stehen unruhige Zeiten bevor. Die von der Postgewerkschaft verlangte außerordentliche Aufsichtsratssitzung wegen des angeglichen Kundenschwundes im reduzierten Postamts-Netz findet nicht wie erhofft morgen statt. Dies berichtet das "WirtschaftsBlatt" in der Dienstag-Ausgabe und wurde der APA auf Post-Kreisen bestätigt.

Die für die Post zuständige Staatsholding ÖIAG war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Die börsenotierte teilstaatliche Post selbst verwies auf die ÖIAG.

Zuletzt hatte die ÖIAG in einer Aussendung gemeint, dass der Personalvertretung für die Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung die vorgegebene Dringlichkeit fehle. “Die Filialnetzstrategie ist mehrfach in diesem Jahr in den Aufsichtsratssitzungen thematisiert worden. Die vom Aufsichtsrat beschlossene Strategie, nämlich die Umwandlung von kleineren Filialen in Postpartnerstellen ist ökonomisch sinnvoll und wird von der Bevölkerung mehrheitlich gut angenommen”, teilte ÖIAG-Chef Peter Michaelis damals mit. Er verwies darauf, dass am 20. Juli ohnehin ein ordentlicher Aufsichtsrat stattfinde.

Zuvor hatte die Postgewerkschaft ausgesendet: “Grund für den dringenden Handlungsbedarf ist die Tatsache, dass trotz massiver Postamtsschließungen eine Verschlechterung des Filialnetzergebnisses der Post eingetreten ist und der Postvorstand trotzdem weitere Schließungen bei der Regulierungsbehörde anmeldet.”

Ein Blick in die Postbilanzen zeigt: Im Jahr 2009 drehte das Filial-Betriebsergebnis von 14,5 auf minus 9,2 Mio. Euro. Im vierten Quartal 2009 gab das Ebit der Filialen von 5,0 auf minus 2,5 Mio. Euro nach. Im ersten Quartal 2010 betrug das Betriebsergebnis minus 2,1 Mio. Euro – nach plus 0,2 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

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