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Offener Brief an die Turnerschaft Schlins

Für ein blühendes Schlins
Für ein blühendes Schlins ©SPÖ Schlins

Hallo Reinhard, werter Vorstand und
liebe Mitglieder der Turnerschaft Schlins!

Die Einladung zu eurer Jahreshauptversammlung ehrt mich, ich werde aber aus terminlichen Gründen leider nicht daran teilnehmen können. Daher bitte ich dich, mich dort zu entschuldigen bzw. den Inhalt des Schreiben zu vermitteln.

Wir sind im Moment der Auffassung, dass das Thema der Volksabstimmung noch zu emotional belastet ist, um es in solch einem Rahmen zu diskutieren.

Die Schlinser Turnerschaft hat mit den bisherigen Möglichkeiten sehr vieles für Schlins und unsere Jugend erreicht. Dabei habt ihr grosse Widerstände überwunden und wir alle hoffen, dass Aufgrund des Volksentscheides die Existenz des Turnvereins nicht ernsthaft gefährdet ist und ihr eure Arbeit in Frage stellt.

Im Folgenden möchten wir euch aufzeigen, warum wir im Moment keine realistischen Vorschläge als Alternative zum durch die Volksabstimmung gestoppten Projekt “Turnsportzentrum Süd beim Wiesenbachsaal” anbieten können.

Das Ergebnis der Volksabstimmung vom Sonntag hat die politischen Machtverhältnisse in Schlins in keiner Weise verändert, sondern nur eine bindende Wählerentscheidung bezüglich dieses Projektes gebracht. Weiterhin stellen wir mit 6 von 21 Gemeindevertretern und mit 1 von den 3 Gemeindevorständen die Minderheit in den Gemeindegremien.
Aus diesem Grund können wir Ideen oder Forderungen nur mit Hilfe des Bürgermeisters, der ÖVP-Mehrheit, sowie durch Unterstützung aller beteiligten Gruppen verwirklichen. In der Vergangenheit sind unsere Ideen und Forderungen nicht auf Gehör gestossen, was schlussendlich mit zu der Entscheidung geführt hat eine Volksabstimmung mitzutragen.

Des Weiteren möchten wir vor einer eventuellen Lösungsdiskussion nochmals unsere Grundforderungen deponieren.
1. erste Priorität hat das Kinder- und Jugendbetreuungskonzept für 0 – 16 jährige.
2. Umliegende Gemeinden müssen an den finanziellen Aufwendungen beteiligt sein, wie es bei jedem regionalen Bauprojekt (Schule, Altenbetreuung, Schwimmbad, etc) der Fall sein sollte.
3. bestehende Hallen/Räume müssen bzgl. Kapazität und Belegung optimal genutzt werden.
4. Die Anrainer werden frühzeitig mit eingebunden.

Nach wie vor sind wir daran interessiert, an einer Lösung mitzuarbeiten. Dazu schlagen wir vor, Anfang 2011 einen gemeinsam Gesprächstermin mit unserem Bürgermeister zu vereinbaren. Natürlich sind auch frühere Termine möglich.

In unserer Fraktion werden wir die Sachlage nächste Woche am 24. November besprechen Es ist natürlich auch möglich, dass du/ihr in diesem Zusammenhang das Gespräch mit uns suchst.

Wir möchten nochmals betonen, dass wir niemals gegen euch oder eure Interessen gearbeitet haben, sondern nur gegen dieses Projekt und den damit verbundenen finanziellen jährlichen Belastungen für das zukünftige Gemeindebudget.

Wir hoffen, dass ihr weiterhin eine so wertvolle Arbeit für Schlins leisten werdet und wünschen euch für die Zukunft viel Energie und Erfolg.
Mit freundlichen Grüssen

SPÖ und Parteifreie Schlins
Udo Rauch

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