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Offenbar Al-Kaida-Zelle in Österreich

Das Info-Magazin "News" berichtet in seiner morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe erneut von einem mutmaßlichen Mitglied einer Zelle des internationalen Terrornetzwerks Al-Kaida.

Das Innenministerium bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA, dass der Mann in Serbien einvernommen worden war und verwies auf ein laufendes Verfahren der Staatsanwaltschaft Wien. Seitens der Staatsanwaltschaft hieß es zu der Causa lediglich: “Kein Kommentar”.

Der Mann wurde sowohl von Vertretern des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) als auch von der Staatsanwaltschaft Sarajevo befragt, erklärte der Ministeriumssprecher Rudolf Gollia. Die Aussagen waren laut Gollia zum einen nicht auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfbar, andererseits falsch und zum dritten Teil für das Verfahren aufschlussreich. Ob sie auch richtig waren, müsse vor Gericht geklärt werden.

Der “Zeuge” soll laut dem “News”-Bericht selbst als Sprengstoff-Ausbildner tätig gewesen sein. Er sprach auch über den mutmaßlichen Kopf der Österreich-Zelle, Abduhlrahman H. Dieser sei, anders als zuletzt angenommen, nicht in afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden, sondern nach wie vor am Leben. Eine “laufende Operation” habe zuletzt im Bereich der Wiener “Sahaba-Moschee” stattgefunden – die Behörden wollten auch das nicht kommentieren.

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