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ÖVP: NÖ und Vorarlberg ex aequo auf Platz 1

Pröll verlor mit Wahlkarten 0,01 Prozentpunkt auf 50,79 Prozent.
Pröll verlor mit Wahlkarten 0,01 Prozentpunkt auf 50,79 Prozent. ©APA
Die Niederösterreicher sind nicht mehr allein die stärkste Landesgruppe in der Volkspartei. Mit dem amtlichen Endergebnis der Landtagswahl vom 3. März liegen sie jetzt genau gleich mit den Vorarlbergern bei 50,79 Prozent. In Vorarlberg hatte Alt-Landeshauptmann Herbert Sausgruber 2009, so wie jetzt die NÖ-VP Erwin Prölls, die Absolute verteidigt. Im Herbst 2014 wird die nächste Wahl zeigen, ob das auch seinem Nachfolger Markus Wallner (V) gelingt.

Niederösterreich, Vorarlberg und Tirol waren immer die drei Bundesländer, in denen die ÖVP ihre besten Ergebnisse lukrierte. Tirol fiel mit der vorigen Wahl aus dem Spitzen-Trio heraus, dort verlor die Volkspartei mit dem früheren Landeshauptmann Herwig Van Staa 2008 die Absolute mit einem Minus von rund zehn Prozentpunkten – und liegt jetzt nur mehr bei 40,50 Prozent. Am 28. April steht in Tirol die erste Wahl mit Van Staas Nachfolger Günther Platter an.

 

Seit dem Debakel in Tirol gibt es einen neuen Dritten in der ÖVP: Die Oberösterreicher mit Josef Pühringer. Sie kamen 2009 auf 46,76 Prozent.

Das zweite Land, das am 3. März gewählt hat, ist am anderen Ende der ÖVP-Liste zu finden. In Kärnten hielt sich die mit Gabriel Obernosterer nach der Birnbacher/Martinz-Affäre neu aufgestellte ÖVP zwar noch vergleichsweise gut. Ihr Schwund war aber mit mehr als einem Fünftel der Wählerstimmen doch der parteiintern größte bei den letzten Landtagswahlen. Dennoch konnten sich die Kärntner mit ihren 14,40 Prozent am vorletzten Platz halten, vor den Wienern, die 2010 auf 13,99 Prozent zurückfielen.

(APA)

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