ÖVP-Ministerin Köstinger kritisiert Impfquote in Wien

Köstinger kritisiert das Corona-Management der Wiener Stadtregierung.
Köstinger kritisiert das Corona-Management der Wiener Stadtregierung. ©APA/HANS PUNZ
Nach den Seitenhieben auf die Regierung bei der Pressekonferenz mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig kritisiert nun ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger die Impfquote in der Hauptstadt.
Wien verschärft Corona-Regeln

Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ist es verständlich, dass Wien reagieren muss - angesichts der österreichweit höchsten Inzidenz, der höchsten Intensivbettenbelegung und der niedrigsten Impfquote im Osten, wie sie festhielt. "Es ist wichtig, dass auch in Wien die Infektionszahlen sinken, so wie im bundesweiten Trend", meinte sie in einer Aussendung.

Wien bei Impfquote im Mittelfeld

Die niedrige Impfquote (Wien liegt unter den neun Bundesländern an fünfter Stelle, Anm.) mache weitere Maßnahmen notwendig: "Wenn man trotz extrem hoher Werbeausgaben und ständiger Inszenierung im Vergleich zu Niederösterreich und den burgenländischen Nachbarn eine geringere Impfquote aufweist, darf man sich nicht wundern, wenn man härtere Maßnahmen setzen muss." Ludwig sei gefordert, eine höhere Impfquote zu erzielen als die Schuld bei anderen zu suchen. Ludwig hatte bei der Präsentation der Maßnahmen einmal mehr kritisiert, dass der Bund, wie er befand, die Pandemie für beendet erklärt und auf größere Impfkampagnen verzichtet habe.

(APA/Red)

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