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Österreichs Tischtennis-Herren in Jekaterinburg im EM-Finale

Robert Gardos - hoch konzentriert und erfolgreich
Robert Gardos - hoch konzentriert und erfolgreich
Zehn Jahre nach Aarhus 2005 steht Österreichs Tischtennis-Nationalteam der Herren wieder in einem EM-Finale. Robert Gardos punktete am Montag bei den Titelkämpfen in Jekaterinburg beim 3:1 im Semifinale gegen Weißrussland zweimal, Stefan Fegerl einmal. Um das erste Team-EM-Gold überhaupt für den Österreichischen Verband (ÖTTV) geht es am Dienstag (14.00 Uhr MESZ) gegen Deutschland.


Nach drei 3:2-Siegen und einer 2:3-Niederlage im bisherigen Turnierverlauf war ausgerechnet die Aufgabe in der Vorschlussrunde die zumindest nach der Papierform einfachste für die Österreicher gewesen. Denn bei den Weißrussen musste Star Wladimir Samsonow passen, beim 39-jährigen mehrfachen Ex-Europameister und Weltranglisten-Zehnten war beim 3:2-Viertelfinalsieg gegen Polen eine Knöchelblessur akut geworden.

Daher verzichtete auch Jewgeni Tschtschetinin auf ein Antreten, da dem 45-Jährigen noch seine zwei Partien vom Vortages-Duell mit den Polen in den Knochen steckten. Gardos meinte nach dem Finaleinzug aber, dass es kein Selbstläufer gewesen sei: “Auch wenn bei den Weißrussen zwei junge Spieler nominiert waren, war es kein leichtes Spiel. Sie haben alle ein gutes Service und können mit der Vorhand Druck erzeugen.”

Der Chartres-Legionär selbst blieb aber konzentriert und bestätigte mit 3:0-Erfolgen zum Auftakt gegen Gleb Schamruk und zum Ausklang gegen Pawel Platonow seine Rolle als Teamleader. Fegerl hatte mit einem 3:1 gegen den routinierten Platonow auf 2:0 erhöht. Einen möglichen 3:0-Erfolg vergab danach Daniel Habesohn durch ein unerwartetes 1:3 gegen den 17-jährigen Aljaxander Kanin.

Fegerl hatte seinen Farben das Semifinale erst ermöglicht. Gegen Rumänien verhinderte er die vorzeitige Niederlage. Sowohl im Gruppen-Finale gegen Gastgeber Russland und im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Portugal sorgte er für den Siegpunkt. “Ich habe die Mannschaft dreimal vor einer Niederlage und dem Ausscheiden bewahrt. Es ist ein schönes Gefühl, dem Team in so wichtigen Phasen helfen zu können.”

Im bisher einzigen Team-Finale der ÖTTV-Herren hatten vor zehn Jahren Chen Weixing und Werner Schlager die Österreicher 2:0 in Front gebracht, nach Niederlagen von Gardos, Schlager und Chen jubelte aber das gastgebende Team Dänemarks über seinen ersten EM-Titel. Nun gibt es für die Österreicher die Chance diese Titel ein Jahrzehnt später nachzuholen. Die insgesamt 33. ÖTTV-Medaille in der EM-Geschichte wäre die erst sechste in Gold.

Im Vorjahr in Lissabon waren Österreichs Damen durch ein 0:3 im Finale gegen Deutschland am Premieren-Coup gescheitert. Die deutschen Herren müssen in Jekaterinburg ohne den verletzten und operierten Timo Boll auskommen.

Die ÖTTV-Damen spielen um den fünften EM-Platz. Im ersten Platzierungsspiel um die Ränge fünf bis acht besiegten Liu Jia und Co. am Montag Portugal mit 3:0. Liu, Sofia Polcanova und Li Qiangbing, die im Viertelfinale an Titelverteidiger und Finalist Deutschland gescheitert waren, holten die Punkte. Gegner der ÖTTV-Auswahl im letzten Team-Match ist am Dienstag Polen. Das Finale bestreiten Deutschland und Rumänien.

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