Österreichs Staatsspitze gratuliert Bischof Kräutler

Österreichs Staatsspitze hat sich einhellig erfreut gezeigt über die Auszeichnung des aus Vorarlberg stammenden brasilianischen Bischofs Erwin Kräutler mit dem "Alternativen Nobelpreis". Die Verleihung des "Right Livelihood Award" soll für den Bischof von Xingu "eine Ermutigung sein, seine Arbeit im Sinne von Menschenrechten und Umweltschutz konsequent fortzusetzen", hieß es in einer Aussendung von Bundespräsident Heinz Fischer am Donnerstag.

Bundeskanzler Werner Faymann (S) würdigte den 71-jährigen Kirchenmann seinerseits in einer Aussendung mit den Worten: “Er hat durch seinen beharrlichen Einsatz Menschen eine Stimme gegeben, die von der Gesellschaft nur allzu leicht überhört werden.” An seinem Wirken sei “zu erkennen, wie bedeutsam der Einsatz eines Einzelnen sein kann, wenn es darum geht, für Verbesserungen der Menschenrechte und des Umweltschutzes einzutreten”.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) hob hervor, dass mit dem “Alternativen Nobelpreis” Kräutlers “jahrzehntelanger Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte und den Umweltschutz entsprechend gewürdigt” werde – “ein Einsatz, den der von der Befreiungstheologie geprägte Kräutler oft unter Einsatz seines eigenen Lebens führte”.

Für Außenminister Michael Spindelegger (V) ist diese Auszeichnung “Ausdruck der großen Wertschätzung für sein unermüdliches Eintreten für Menschenrechte und Umweltschutz. Bischof Kräutler ist ein Mahner und Helfer, dessen Wirkung weit über die Grenzen Brasiliens hinausreicht. Sein Engagement und Mut sind beispielgebend.”

Die auch als “Alternative Nobelpreise” bezeichneten “Right Livelihood Awards” wurden 1980 vom schwedisch-deutschen Philanthropen Jakob von Uexküll gegründet. Die diesjährige Preisverleihung findet am 6. Dezember im Schwedischen Reichstag statt.

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