Österreich und Bosnien trennen sich 1:1

Dragovic im Duell mit Dzeko
Dragovic im Duell mit Dzeko ©APA
Durch Tore von Janko und Hajrovic endet das Länderspiel zwischen dem ÖFB-Team und WM-Teilnehmer Bosnien 1:1-Unentschieden.

Für das heutige freundschaftliche Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina änderte Teamchef Marcel Koller seine Startelf im Vergleich zum erfolgreichen Auftritt bei der EM-Quali in Liechtenstein auf vier Positionen. Im Tor durfte statt Almer Ingolstadt-Legionär Ramazan Özcan beginnen, für Fuchs, Harnik und Hinteregger kamen Suttner, Sabitzer und Wimmer zum Einsatz. Die Euphorie um das Nationalteam ist ungebrochen, trotz äußerst unwirtlicher Bedingungen war das Wiener Ernst-Happel-Stadion einmal mehr ausverkauft.

Führung durch Janko

Torchancen bekamen die Fans dann in der ersten halben Stunde aber so gut wie keine präsentiert. Die ÖFB-Elf konnte zwar mehr Ballbesitz nachweisen, ohne aber richtig zwingend zu werden, Gefahr entstand zunächst nur nach Standardsituationen. 34 Minuten waren dann absolviert, als Junuzovic Janko bediente, dieser kam knapp 15 Meter vor dem Tor zum Abschluss und traf mit links zur Führung für Österreich. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Katakomben.

Ausgleich nach Wiederbeginn

Zur Pause blieb dann David Alaba in der Kabine, der Bayern-Star erlitt kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Blessur am linken Knie. Für ihn kam der Salzburger Stefan Ilsanker in die Partie, bleibt zu hoffen, dass es sich bei Österreichs Superstar um keine längerfristige Verletzung handelt. Für Torschütze Janko war das Spiel ebenfalls nach 45 Minuten beendet, für ihn kam Marco Djuricin aufs Feld.

Es waren nur etwas mehr als zwei Minuten nach Wiederbeginn absolviert, da durften die Gäste mit ihrer ersten Chance über den Ausgleich jubeln. Hajrovic kam 20 Meter vor dem Gehäuse unbedrängt an den Ball und zog ab. Dragovic fälschte diesen Schuss unglücklich ab, sodass dieser unhaltbar für Özcan in den Maschen landete – 1:1.

Marcel Koller versuchte neue Impulse zu setzen und brachte weitere neue Akteure auf den Rasen. Für Arnautovic und Baumgartlinger kamen Harnik und Prödl ins Spiel. Nach 66 Minuten trat dann zum ersten Mal Bosnien-Star Edin Dzeko erstmals positiv in Erscheinung, nach Hereingabe von links verfehlte der Angreifer mit seinem Drehschuss das Ziel nur ganz knapp. Bis dahin war vom Manchester City Akteur nicht viel zu sehen, einzig mit einem Griff an die Gurgel von Dragovic – nach überhartem Einsteigen von Behic gegen Wimmer – machte sich der Torjäger bemerkbar.

Vom rot-weiß-roten Team war in der Offensive nur mehr wenig zu sehen, nennenswert war am ehesten eine Aktion von Prödl, der nach einer Freistoßflanke seinen Kopfball am gegnerischen Tor vorbei setzte (70.). Die unzähligen Wechsel waren dem Spielfluss nicht unbedingt zuträglich, bei beiden Teams gab es in Halbzeit zwei doch deutliche Abstimmungsschwierigkeiten und Fehlpässe. Immerhin bekamen nahezu alle Akteure einige Einsatzminuten, denn auch Hinterseer (für Junozovic) und Weimann (für Sabitzer) durften in der Schlussphase mitwirken. So blieb es schlussendlich beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Für die ÖFB-Cracks geht es nun wieder retour zu ihren jeweiligen Clubs, im Juni steht dann das immens wichtige EM-Qualifikationsspiel in Russland auf dem Programm.

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