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Österreich-Rundfahrt: "Vorarlberger " de la Parte will in den Bergen auftrumpfen

©APA
Mit der Bergankunft auf dem Dobratsch bei Villach wartet am Mittwoch der erste Scharfrichter der Österreich-Radrundfahrt. Einer der größten Hoffnungsträger aus den heimischen Mannschaften in den Bergen ist der Spanier Victor de la Parte vom Team Vorarlberg.
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Der 29-Jährige hat sich mit insgesamt zwei Monaten Höhentraining in seiner spanischen Heimat gezielt auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet.

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Fokus auf die Gipfel

“Ich habe das ganze Jahr dafür gearbeitet, das ist das wichtigste Rennen für uns. Es sind viele starke Bergfahrer mit dabei, aber ich werde es versuchen”, sagte Baske im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. De la Parte feilte zuletzt mit einigen spanischen Landsleuten, darunter auch Rundfahrt-Mitfavorit Daniel Moreno (Katjuscha), auf 2.000 m Seehöhe mehrere Wochen an seiner Form. Nur für einige Renneinsätze unterbrach er die Vorbereitung.

De la Parte ein Fan der Hitze

Bei Wettkämpfen zeigte sich der Mann aus Vitoria-Gasteiz in diesem Jahr bereits mehrfach in ausgezeichneter Verfassung. Bei der Fleche du Sud in Luxemburg Mitte Mai gewann er die Gesamtwertung, bei der Oberösterreich-Rundfahrt Mitte Juni entschied er die erste Etappe auf den Pöstlingberg für sich. Den möglichen Gesamtsieg habe er wohl durch einen Einbruch auf einer Etappe mit Schlechtwetter und weniger als zehn Grad verspielt, erläuterte er.

Solche Bedingungen gefallen ihm nämlich überhaupt nicht. Auf dem Weg zum Dobratsch werden sehr zu seiner Freude aber ohnehin wieder mehr als 30 Grad erwartet. “Mir sind 35 Grad lieber als sieben wie bei der Oberösterreich-Rundfahrt”, stellte De la Parte klar. Er werde auf dem Weg zur Bergankunft auf dem Dobratsch (1.740 m) jedenfalls versuchen, an den Assen dranzubleiben.

Mentor für den Rest des Teams

Teamchef Thomas Kofler hat De la Parte vor dieser Saison als Topmann für Rundfahrten, aber auch als Mentor für seine Nachwuchsfahrer verpflichtet. “Wir haben einen Bergfahrer, einen Leader gesucht. Er ist in jeder Hinsicht ein Vorbild für die Jungen und hilft ihnen auch beim Training und der richtigen Ernährung”, erzählte Kofler über den von einer portugiesischen Continental-Mannschaft zu seinem Rennstall gestoßenen Basken.

Hinauf zum Dobratsch und auch später über den Glockner und auf das Kitzbüheler Horn erwartet sich Kofler jedenfalls einiges von seinem Kletterspezialisten. “Er hat viel für die Rundfahrt investiert. Wenn alles passt, kann er ein Topergebnis schaffen.” (red/APA)

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