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ÖHB-Herren verloren bei Yellow Cup gegen Tunesien 29:34

Österreichs Handball-Nationalteam der Herren hat zum Auftakt des Yellow Cups in Winterthur eine Niederlage kassiert. Die ÖHB-Auswahl musste sich am Samstag Tunesien mit 29:34 (13:19) geschlagen geben. Damit geht es am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen Portugal, das gegen Gastgeber Schweiz 31:33 (16:15) verlor.


Die unter anderen ohne die verletzten Robert Weber, Viktor Szilagyi, Maximilian Hermann und Romas Kirveliavicius angetretenen Österreicher starteten gut, gerieten aber nach acht Minuten erstmals in Rückstand. Danach wechselte Teamchef Patrekur Johannesson viel durch und verhalf Thomas Kandolf und Christian Hallmann zu ihren ersten Einsatzminuten im A-Nationalteam.

Erst nach dem Seitenwechsel wurde das österreichische Spiel speziell in der Deckung stabiler und im Angriff sicherer. Mitte der zweiten Hälfte halbierte das ÖHB-Team den Pausenrückstand, doch die Tunesier, gegen die es bei der WM vor einem Jahr in Katar ein 25:25 gegeben hatte, legten wieder zu und brachten schließlich den Sieg sicher über die Zeit.

Teamchef Johannesson meinte nach der Schlusssirene: “Es ist gut, dass wir gegen eine körperlich starke Mannschaft wie Tunesien spielen, denn dann sehen wir, wo wir körperlich hin müssen, da waren sie uns stark überlegen und da haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns. Mich ärgert aber, dass wir in der ersten Halbzeit viel zu brav gespielt haben, dazu waren wir auf einzelnen Positionen heute einfach nicht gut genug, da müssen wir zulegen. Ein Spiel, aus dem wir viel lernen können.”

Das Vier-Nationen-Turnier in Winterthur dient als Testlauf für die entscheidenden Spiele der WM-Qualifikation, wo man nach zwei Erfolgen über Rumänien und Finnland als Tabellenführer der Gruppe 2 voll auf Kurs ist. Die letzte Phase des Kampfes um ein Play-off-Ticket beginnt schon drei Tage nach dem Yellow Cup am 6. Jänner mit dem Auswärtsspiel in Triest gegen Italien, das “Rückspiel” folgt am 9. Jänner in der Südstadt. Das Duell mit Rumänien in Baie Mare am 14. Jänner dürfte dann zum vorentscheidenden Duell um Platz eins werden. Das abschließende Heimspiel gegen Finnland steigt am 17. Jänner.

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