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ÖHB-Auswahl verliert WM-Auftaktspiel gegen die Schweiz

Zeiner in der Zange
Zeiner in der Zange ©GEPA
Österreich unterliegt gegen die Schweiz, mit dieser Niederlage sinken die Hoffnungen auf die Teilnahme an der Hauptrunde bereits gegen Null.

Die Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten drohte bereits vor dem Start zur großen Farce zu werden. So mussten die USA und Tschechien ihre Teilnahme kurz vor Turnierbeginn aufgrund von postiven Covid-Testresultaten absagen. Dies hatte auch Auswirkungen auf die ÖHB-Auswahl, denn anstatt gegen die USA ging es nun im Eröffnungsspiel gegen die Nachrücker aus der Schweiz.

Damit ist die Gruppe E die einzige mit vier europäischen Teams, sportlich sind die Eidgenossen selbstverständlich eine völlig andere Kategorie als die US-Boys. Die Schweizer reisten erst heute an, etwaige schwere Beine konnte man allerdings nur in den Anfangsminuten erkennen.

So entwickelte sich eine spannende und abwechlungsreiche erste Halbzeit, in der das Geschehen hin und her wogte. Mit dem ausgeglichenen Spielstand von 13:13 ging es dann in die Pause.

Teamchef Ales Pajovic muss ja bekanntlich auf zahlreiche Leistungsträger wie Nikola Bylik verzichten und der Wiederbeginn verlief dann gar nicht nach Wunsch der Österreicher. Den Schweizern gelang es, sich ein wenig abzusetzen und sich zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Vorsprung zu erarbeiten.

Offensiv lief beim rot-weiß-roten Team nicht mehr viel zusammen, vor allem die Kreisanspiele funktionierten so gut wie gar nicht. Die routinierten Eidgenossen hielten diesen Vorsprung, Weber & Co konnten der Partie keine Wende mehr geben.

Am Ende unterliegt Österreich zum WM-Auftakt gegen die Schweiz mit 25:28, mit den verbleibenden Gruppenspielen gegen die Handball-Großmächte Frankreich und Norwegen käme der vor dem Turnier erhoffte Aufstieg in die Hauptrunde einem Wunder gleich.

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