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ÖBB bauen am Arlberg, Strecke für drei Tage unterbrochen

Die Arlbergstrecke ist für drei Tage unterbrochen.
Die Arlbergstrecke ist für drei Tage unterbrochen. ©ÖBB
Von 19. bis 21. September 2020 finden auf der Arlbergbahnstrecke Instandhaltungsarbeiten statt. Fast gleichzeitig führen auch die Schweizer Bundesbahnen (SBB) Arbeiten an der Strecke Richtung Zürich durch. Für betroffene Streckenabschnitte wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Auch Bahnstrecken brauchen immer wieder einen Service, damit die Züge sicher und pünktlich unterwegs sind. Während der Bauphasen sind Änderungen zum gewohnten Fahrplan unausweichlich. Dies ist auch für ein Wochenende im September auf der Arlbergbahnstrecke der Fall.

Aufgrund wichtiger Instandhaltungsarbeiten wird die Arlbergbahnstrecke im Zeitraum von Samstag, 19. September (07:30 Uhr) bis Montag, 21. September 2020 (16:00 Uhr) zwischen Ötztal und Bludenz für den Zugverkehr gesperrt. Zudem finden auf Schweizer Staatsgebiet von 19. September (23:00 Uhr) bis 21. September 2020 (05:00 Uhr) Bauarbeiten der SBB im Abschnitt zwischen Wädenswill und Pfäffikorn statt, die sich ebenfalls auf den Zugverkehr auswirken. Für die Reisenden kommt es dadurch zu folgenden Abweichungen:

Fernverkehr:

Für die Fernverkehrszüge wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Ötztal und Bludenz eingerichtet. Die Reisenden werden ersucht, auf die farbliche Kennzeichnung der Busse zu achten:   

  • Rot gekennzeichnete Fernverkehrsbusse fahren zum gewünschten Ziel zwischen Ötztal und Bludenz.
  • Grün gekennzeichnete Fernverkehrsbusse fahren direkt vom Einstiegsort ohne Zwischenhalt nach Bludenz bzw. nach Ötztal.

Hinweis:

Die Züge des Fernverkehrs in bzw. aus Richtung Zürich fallen während der Dauer der Streckensperre zwischen Ötztal und Sargans zur Gänze aus. Für die Reisenden wird in diesem Abschnitt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Züge von Bregenz bzw. Zürich Richtung Wien fahren früher als gewohnt ab, um die längeren Fahrzeiten im SEV auf der Straße aufzuholen und ab Ötztal wieder pünktlich unterwegs sein zu können.

Nahverkehr (Tirol):

Für die Nahverkehrszüge wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Ötztal und Landeck-Zams eingerichtet. Diese Busse sind gelb gekennzeichnet und halten in Roppen, Imst-Pitztal, Imsterberg und Schönwies. Die Haltestellen der SEV-Busse zwischen Landeck und Ötztal weichen teils von den Bahnhöfen ab. Zudem fahren die Busse von Landeck früher als die Züge ab, um die Züge in Ötztal zu erreichen.

Reisende werden gebeten sich vor Fahrtantritt zu informieren

Die ÖBB ersuchen die Kundinnen und Kunden, sich rechtzeitig im Vorfeld über die Änderungen zu informieren und entsprechende Zeitreserven einzuplanen. Weitere Informationen sind auf der ÖBB Streckeninformation, der ÖBB App, beim ÖBB Kundenservice unter Tel. 05-1717 sowie unter fahrplan.vvt.at, bzw. vmobil.at verfügbar. An den Umsteigebahnhöfen stehen Kundenlenker bereit, die die Fahrgäste beim Umsteigen unterstützen.

Mehrere Arbeiten werden gebündelt durchgeführt

Die ÖBB-Infrastruktur AG trägt mit den Bauarbeiten dazu bei, dass Züge sicher und pünktlich am ÖBB-Streckennetz verkehren. Dabei wird stets darauf Rücksicht genommen, die Einschränkungen durch Bauarbeiten für die Fahrgäste und AnrainerInnen so gering wie möglich zu halten. Bei den Erhaltungsarbeiten entlang der Arlbergbahnstrecke, die an mehreren Abschnitten gleichzeitig stattfinden, werden unterschiedliche Arbeiten komprimiert und gebündelt durchgeführt. So werden auf beiden Seiten des Arlbergs insgesamt 3.600 Meter Schienen und 1.550 Schwellen erneuert sowie rund 1.260 Tonnen Schotter verarbeitet. Entlang der Strecke werden Löschwasserleitungen sowie Oberleitungs- und Sicherungsanlagen gewartet. Zum Schutz vor Beeinträchtigungen durch Windwurf und Schneedruck sowie zur Freihaltung der Trasse vor gefährdendem Bewuchs finden Holz- und Mulcharbeiten statt. 

Wichtiger Hinweis: Im gesamten Streckenverlauf ist jederzeit mit Schienenverkehr durch Baufahrzeuge zu rechnen. Das Betreten der Gleisanlagen ist daher lebensgefährlich und verboten. Auch an Eisenbahnkreuzungen ist weiterhin mit Zugbetrieb zu rechnen.

(Red.)

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