Odyssee der Illegalen von Malta zu Ende

Die Odyssee der illegalen Einwanderer von Malta ist nach langem internationalen Tauziehen zu Ende gegangen. Die Migranten wurden auf mehrere Länder aufgeteilt.

43 der 51 Afrikaner, die von einem spanischen Fischereischiff aufgenommen worden waren und im maltesischen Hafen La Valetta über eine Woche nicht an Land durften, wurden von Flugzeugen der spanischen Luftwaffe ausgeflogen. 28 kamen in der Nacht auf Samstag in Madrid an, fünf in Barcelona. Zehn Migranten wurden nach Italien gebracht.

Malta hatte die Immigranten an Bord des Trawlers „Francisco y Catalina“ am 14. Juli in La Valetta nicht an Land gelassen. Nach langen Diskussionen verständigte man sich darauf, dass Spanien 19, Italien 12 sowie Andorra und Malta jeweils fünf der Afrikaner, die nach Angaben des Trawler-Kapitäns aus Eritrea stammen, aufnehmen sollten. Zehn wurden zunächst in die Obhut des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge übergeben.

Weiterhin reißt der Strom von Afrikanern nicht ab, die ihr Leben riskieren, um nach Spanien zu gelangen. In einem Boot mit 40 Afrikanern, das am Freitag Teneriffa erreichte, konnten fünf Insassen nur noch tot geborgen werden. Ein weiteres Boot mit 53 Illegalen wurde am selben Tag von der Küstenwache in den Hafen Arguineguin im Süden von Gran Canaria geleitet. 90 Afrikaner erreichten den Hafen von Los Cristianos im Süden Teneriffas am Samstag früh.

Zwei Boote mit 34 Menschen ohne Papiere waren am Donnerstagabend und Freitag früh am Strand bei Nerja an der Costa del Sol und auf dem Meer vor Fuengirola in der Nähe von Malaga entdeckt worden. Für 30 illegale Immigranten endete die Reise jedoch schon im Hafen von Ceuta, der spanischen Nordafrika-Enklave. Dort hatten sie auf ein Boot gewartet, das sie nach Spanien bringen sollte.

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