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Obernosterer und Baldauf erst im Finale gestoppt

©Gepa
David Obernosterer (Raiffeisen UBSC Wolfurt) und Elisabeth Baldauf (BC Union Egg) mussten sich beim 31. internationalen Brasilien Badminton-Cup im Mixed-Doppel erst im Finale geschlagen geben.

Im Einzel mussten sich David Obernosterer im Viertelfinale und Elisabeth Baldauf im Achtelfinale geschlagen geben.
David Obernosterer und Elisabeth Baldauf gehen bei internationalen Turnieren im Mixed-Doppel an den Start, um sich an die Spielbedingungen zu gewöhnen – oberste Priorität hat das Einzel. Das Halbfinale war nichts für schwache Nerven – 18:21, 21:12 und 24:22 gegen die Nummer 1 des Turniers, die amerikanische Paarung Phillip Chew/Jamie, die zudem an Position 25 in der Welt zu finden ist. „Beide haben sehr konzentriert und taktisch diszipliniert gespielt“, sagte ÖBV-Nationaltrainer Manfred Ernst, der das ÖBV-Trio vor Ort betreute, nach dem Spiel.

Im Finale bekam es das Ländle-Duo mit Toby Ng und Alex Bruce aus Kanada, Weltranglisten-31. und bei diesem Turnier an Position drei gereiht, zu tun. Die kanadische Paarung erwies sich als zu stark – Obernosterer und Baldauf zogen mit 12:21 und 15:21 den Kürzeren.
David (Obernosterer; Anmerkung) hat seine Aufgaben in den ersten beiden Runden souverän gelöst. Im Viertelfinale hätte er den ersten Satz auch gewinnen können. Im zweiten Satz spielte der Japaner dann konstanter als David. Mit dem Erreichen des Viertelfinales hat David wertvolle Punkte für die Olympia-Quali gesammelt. Lisi (Baldauf; Anmerkung) hat in der ersten Runde gegen Janine Cigognini sehr konzentriert gespielt und klar in zwei Sätzen gewonnen. In der zweiten Runde war ein Sieg gegen die Kanadierin durchaus möglich. Im dritten Satz hat aber dann die Konstanz gefehlt. Lisi zeigte sich aber im Vergleich zu den Austrian Open stark verbessert“, fasste ÖBV-Nationaltrainer Manfred Ernst die Leistungen des ÖBV-Duos zusammen. „Alle zwei können mit viel Selbstvertrauen die nächsten Turniere angehen! Das Mixed war eine positive Überraschung. Im Finale waren die Gegner leider etwas zu stark. Trotzdem auch im Finale eine Topleistung von Lisi und David“, so Ernst weiter.

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