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ÖBB-Lokführer Boykott ging weiter

Der Lokführer-Boykott der Österreichischen Bundesbahnen ging auch heute, Montag, weiter. Rund 80 Schnellbahnzüge fielen aus, gab ÖBB-Sprecher Gary Pippan bekannt.

Die Auswirkungen für die Fahrgäste seien jedoch nur gering. „Es gibt zwar Verspätungen, aber von stundenlangen Wartezeiten kann man nicht sprechen“, sagte Pippan.

Es würden auf den Bahnhöfen ständig Durchsagen gemacht werden, erklärte der Sprecher. „Auch die Zugzielanzeigen auf den Bahnsteigen bieten Information.“ Pippan riet zudem allen Reisenden, sich bei der ÖBB-Auskunft 05/1717 zu informieren.

Ersatz für die ausgefallenen Züge bieten innerhalb der Bundeshauptstadt die Wiener Linien. „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, meinte Pippan. Z.B. werden die ÖBB-Fahrausweisen auf den Ersatzstrecken der Wiener Linien anerkannt, sagte der Sprecher. „Das gilt z.B. auf der Schnellbahnlinie zwischen Floridsdorf nach Meidling. Da kann man gut auf die U-Bahnlinie U6 ausweichen“, meinte der Sprecher.

Für Schnellbahnzüge, die aus Wien hinaus fahren oder aus Niederösterreich und dem Burgenland in die Bundeshauptstadt kommen, werden Bahnbusse als Schienenersatzverkehr eingesetzt. Das gilt für Strecken wie nach Hollabrunn, Gänserndorf, Mistelbach oder Wiener Neustadt. Der Ausfall auf diesen Abschnitten sei besonders für Pendler unangenehm. „Jedoch ist die heutige Situation unter den Fahrgästen wesentlicher entspannter, weil sie sich schon darauf eingestellt haben“, sagte Pippan.

Die Einschränkungen werden so lange bestehen, bis es Ergebnisse in den Verhandlungen gibt. „Diese werden heute fortgesetzt“, so Pippan.

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