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ÖBB-Affäre: Nigl belastet Klugar und Gewerkschaft

Neues in der ÖBB-Krankendatenaffäre: Ex-ÖBB-Personalchef Franz Nigl belastet laut Magazin "Format" ÖBB-Chef Klugar und die Gewerkschaft. So habe es sich bei den Nigl zur Last gelegten Maßnahmen um eine schon vor 2004 eingeführte Vorgangsweise gehandelt, in die alle ÖBB-Führungsorgane sowie die Belegschaftsvertretung eingebunden gewesen seien. Die ÖBB und die vida-Gewerkschaft weisen das zurück.

Dem von Nigl vorgelegten Material liegen laut Magazin-Bericht Datenblätter bei, sogenannte “Entscheidungsgrundlagen für Personalmaßnahmen”, die vor einer Beförderung (plus Gehaltserhöhung) angelegt wurden und Informationen über Krankenstandstage samt Gründen enthalten. Laut “Format” finden sich darauf die Unterschriften zahlreicher ÖBB-Vorstände, auch die von Peter Klugar. Auch Gewerkschaftsbosse wie Wilhelm Haberzettl und Gottfried Winkler hätten solche Datenblätter unterschrieben. Die kritisierten Rückkehrgespräche nach Krankenständen zur Ergründung der Ursachen seien im Rahmen des Abwesenheitsmanagements schon 2001 eingeführt worden, Nigl kam erst 2004.

Der Konzern betont hingegen: Die ÖBB Holding stelle zum wiederholten Mal klar, dass sich die Äußerungen von Klugar, “nichts gewusst zu haben” auf die vor drei Wochen medial thematisierten Vorwürfe bezogen hätten. “Aufgrund der Auftrags- bzw. Berichtslage konnte und musste davon ausgegangen werden, dass es im ÖBB Konzern nicht mehr zu einer digitalen Erfassung von Krankenstandsdaten gekommen ist”, so der Konzern.

Auch Haberzettl weist die Anschuldigungen entschieden zurück. “Beim zitierten E-Mail handelte es sich nicht um ein Krankenstandsthema, sondern um den Fall eines Eisenbahners, der krankheitsbedingt pensioniert wurde. In diesem Fall ist der Grund für die Pensionierung allen Beteiligten bekannt. Die Vorwürfe gehen somit absolut ins Leere”, so Haberzettl.

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