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Obama will Hochgeschwindigkeitszüge für die USA

US-Präsident Barack Obama hat sich am Donnerstag nachdrücklich dafür ausgesprochen, ein Schienennetz für Hochgeschwindigkeitszüge aufzubauen.

Die USA könnten es sich nicht länger leisten, auf eine umfassende Modernisierung der Bahn zu verzichten, sagte Obama. Damit könnten die Staus auf der Straße ebenso verringert werden wie Luftverschmutzung und Energieverbrauch.

Ein neues Schienennetz sei ein langfristiges Projekt, räumte Obama ein. Es sei jetzt aber an der Zeit, mit der Verwirklichung zu beginnen. Die Regierung hat dafür 8 Mrd. Dollar (6,1 Mrd. Euro) aus dem Konjunkturpaket bereitgestellt, das einen Umfang von insgesamt 787 Mrd. Dollar hat. Ein System von Hochgeschwindigkeitszügen sei keine himmelblaue Zukunftsvision, sondern müsse jetzt angegangen werden, forderte Obama und verwies auf die Erfahrungen in Europa und Asien.

Die US-Bahngesellschaft Amtrak hat eine einzige Strecke mit höherer Geschwindigkeit, den vor neun Jahren eingeführten Acela Express zwischen Boston und Washington. Statt der möglichen Höchstgeschwindigkeit der Züge von 240 Stundenkilometern werden dort aufgrund der zahlreichen Kurven und des gemeinsamen Verkehrs mit langsameren Güter- und Personenzügen im Durchschnitt nur 129 Stundenkilometer erreicht.

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