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Obama will Beziehungen zu Lateinamerika verbessern

Obama sucht Konsens mit Süd- und Mittelamerika
Obama sucht Konsens mit Süd- und Mittelamerika ©APA (epa)
US-Präsident Obama will seinen ersten offiziellen Besuch in Lateinamerika zu einer Verbesserung der Beziehungen zur Region nutzen. "Wir müssen unsere gemeinsamen Interessen formulieren", sagte Obama am Wochenende im Radio. Sein Sonderberater Jeffrey Davidow ergänzte, in den Konsultationen vor Beginn der Reise des Präsidenten seien Bemühungen um einen Neubeginn angestoßen worden.

Obama reist am Donnerstag nach Mexiko und am Freitag nach Trinidad und Tobago, wo er am Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten teilnimmt. Bereits vor der Reise hatte er sich mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon getroffen, mehrere Kabinettsmitglieder waren in die Region gereist. Dass sich die neue US-Regierung so zeitig nach Amtsantritt mit Lateinamerika befasse, “kann als Neubeginn gewertet werden”, sagte Davidow.

Experten warnten jedoch, Widerstand der USA gegen einen Politikwechsel etwa gegenüber Kuba könnten die Bemühungen um einen Neubeginn in den Beziehungen zu Lateinamerika untergraben. Die USA müssten sich an diesem Punkt, aber auch in Fragen der Zuwanderung bewegen, forderte der Präsident der Interamerikanischen Entwicklungsbank, Luis Alberto Moreno. Die Themen müssten auf der Tagesordnung bleiben. Obama will die seit 47 Jahren bestehenden Sanktionen gegen Kuba nicht aufheben, ist aber zu Lockerungen bereit.

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